(kom/cze) - Große Veränderung bei Thomas Gottschalk: Um aus dem Quotentief zu kommen, feilen der Entertainer und die ARD an einem neuen Konzept für "Gottschalk Live". Neben inhaltlichen Neuerungen soll sich aber auch optisch so einiges tun.

Wie die Redaktion über Facebook verlauten lässt, soll der geplante Umbau des Studios vor laufenden Kameras zelebriert werden - mit prominenter Unterstützung. Oliver Pocher, Barbara Schöneberger, Ursula Karven, Désirée Nick und andere sollen im Laufe der nächsten Tage zu Kartons greifen und bei der Umgestaltung mit anpacken. Und die hat es in sich, denn schließlich müssen alleine schon wegen der 100 neuen Publikumsplätze alle Redaktionsschreibtische abgebaut werden.

Auch inhaltlich soll das Format auf Vordermann gebracht werden. Neben dem Publikum, das am Montag erstmals im Studio sitzen wird, sollen regelmäßige Rubriken und ein klarer Ablauf Thommy bei der Strukturierung der Sendung helfen. Genauere Einzelheiten erfahre der Zuschauer während des Veränderungsprozesses, so die ARD.

Das "Hamburger Abendblatt" berichtet derweil, dass die ARD auch über einen neuen Sendeplatz für "Gottschalk Live" nachdenkt. Es gebe Überlegungen, die Sendung bereits um 17.50 Uhr auszustrahlen, statt wie bisher um 19.20 Uhr. Ziel dieses Plans? Zuschauer des quotenstarken Boulevardmagazins "Brisant" sollen zu Gottschalk übergehen.

Dies ist nicht die einzige Spekulation über die Sendung: Glaubt man einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" aus der letzten Woche, hat die ARD "Gottschalk Live" bereits aufgegeben. Diese Ansicht greift auch das "Hamburger Abendblatt" in seinem Bericht auf: Nur noch die WDR-Chefin Monika Piel und ihr NDR-Kollege Lutz Marmor glaubten an den Erfolg von Thomas Gottschalk im Vorabendprogramm, andere Intendanten wollten ihm ein anderes Fernsehprojekt anbieten.

Doch erst einmal gibt es für den Entertainer eine zweite Chance im Vorabend. Ob er diese nutzt oder ob sich auch der Neustart als quotentechnischer Reinfall entpuppt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.