In Stefan Raabs Fernsehshow "Schlag den Raab" kämpfen seit dem Jahr 2006 Kandidaten gegen den ehrgeizigen Moderator. Am Ende winkt der Geldkoffer mit einem Millionengewinn. Doch den zu ergattern, bedeutet an Raab vorbei zu müssen und wie der Showman oft genug bewiesen hat, ist er ein eiserner Kämpfer. Die Rekorde, die Spannung und die Emotionen machen den Erfolg der Sendung aus.

Das Showformat ist simpel. Stefan Raab und ein vom Publikum ausgewählter Kandidat treten in Spielen gegeneinander an. Dabei geht es um Fitness, Geschicklichkeit und Wissen. Doch besonders wichtig ist es, die Nerven zu bewahren. Trotz der einfachen Idee, birgt die Show Tücken, die zu dem ein oder anderen Unfall, Skandal oder Reibereien zwischen Stefan und den Kandidaten führen können.

In der Show im Januar 2015 kam es zu Querelen weil der Pro7-Moderator sich einige Male ungerecht behandelt fühlte. Am Ende war es einmal mehr eine Show, die sich durch Streitereien und einen weiteren Sieg für Raab auszeichnet.

Fast schon Tradition sind Raabs Stürze: Bei einer der Folgen im Jahr 2010 zum Beispiel liefern sich Raab und Kandidat Hans Martin ein Rennen mit dem Mountainbike. Schon nach den ersten Sekunden stürzt Raab so unglücklich, dass er eine Gehirnerschütterung erleidet und sogar unter Amnesie leidet. An den Sturz kann er sich nicht erinnern. Doch Stefan Raab wäre nicht Stefan Raab, wenn er seinen Verletzungen nicht trotzen und die Show mit Handicap durchziehen würde.

Inzwischen hieß es schon 52 mal "Schlag den Raab" im Deutschen Fernsehen. Unter den Kandidaten waren neun Frauen. Den Sieg hat zwar keine von ihnen davongetragen, doch hat die ein oder andere Dame hat es Raab nicht leicht gemacht.

Ein traumhaftes Weihnachtsgeschenk macht sich Kandidat Bernd in der Weihnachtsausgabe der Sendung im Jahr 2012. Er holt sich den Rekord-Jackpot von 3,5 Millionen Euro.

Unvergessen bleibt ebenfalls das Matchball-Spiel bei dem sogar der Notar hinzugezogen werden muss. Die Spannung bei diesem letzten und entscheidenden Spiel des Abends ist kaum auszuhalten. (mam)