Mangelndes Engagement und eine langweilige Show: Die Kritik nach der letzten "Schlag den Henssler"-Folge wollte der TV-Koch offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Er kämpfte, konnte das Blatt aber nicht wenden.

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Sind ihm die Fußstapfen von Stefan Raab womöglich doch zu groß? Am Samstag versuchte Steffen Henssler (45) in der ProSieben-Show "Schlag den Henssler" alles zu geben. Schließlich ging es in der Sendung um schlappe 250.000 Euro. Nach über fünf Stunden erbittertem Kampf musste er sich seinem Kontrahenten dann aber wieder einmal geschlagen geben.

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Der Anfang war vielversprechend

Zum ersten Mal in der Geschichte des Formats gesellte sich auch eine Frau unter die Auswahl-Kandidaten. Die 34-jährige Stefanie Lipsky aus Münster konnte im "Balancieren" allerdings nicht überzeugen.

Das Rennen machte stattdessen Jura-Student Christopher (28), genannt Chris, aus Hannover. Der Ex-Boxer und Fußballspieler machte es Steffen Henssler von Anfang an nicht leicht. Bereits die ersten beiden Spiele entschied er für sich. Henssler kämpfte und blieb dran.

Vergebens…

Eine Chance hatte er nicht. Chris baute mit Spielen wie "Wasser-Schleppen" oder "Double Disc Court" seine Führung immer weiter aus und zwang den 45-Jährigen somit in die Knie – im wahrsten Sinne des Wortes. Der TV-Koch hatte gegen Ende der Show mit Muskelkrämpfen in den Beinen zu kämpfen und musste in der Werbepause behandelt werden.

Was sich über den Abend hinweg schon angedeutet hatte, wurde schließlich mit einem Punktestand von 62:29 für den Kandidaten entschieden. Steffen Henssler ging leer aus.

Zuschauer fordern Veränderung

Die Pleite am Samstagabend war die dritte Niederlage für Steffen Henssler in den letzten vier Shows. So kann es nicht weitergehen, meinen jetzt die Zuschauer und fordern Drastisches. So heißt es unter anderem auf Twitter: "Sendung absetzen oder #Henssler ersetzen."

Viele Show-Fans sind sich zudem sicher, dass eine solche Durststrecke mit Stefan Raab nicht passiert wäre. (cos)  © spot on news