Schauspieler Edward Herrmann ist tot. Der gebürtige US Amerikaner war unter anderem wegen seiner Rolle als Unternehmer Richard Gilmore in der Fernsehserie "Gilmore Girls" bekannt. Herrmann starb am Mittwoch in New York.

Wie das Internetportal "TMZ.com" berichtete, bestätigte die Familie seinen Tod am Mittwoch. Edward Herrmann war in den vergangenen Wochen wegen eines Gehirntumors in einem New Yorker Krankenhaus behandelt worden. Der Schauspieler wurde 71 Jahre alt. Geboren wurde er 1943 im US-Bundesstaat Washington. In den 1970er Jahren begann er seine Schauspielkarriere bei zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen. Mehrmals verkörperte er US-Präsident Franklin D. Roosevelt, was ihm in den USA zu einiger Popularität verhalf.

Enttäuschender Lärm, unlustige Komödien - das ging nach hinten los.

In den folgenden Jahrzehnten stand er vor allem für TV-Produktionen, aber auch für Kinofilme wie "The Wolf of Wall Street" vor der Kamera. 1999 gewann er einen Emmy für seinen Gastauftritt in der Serie "Practice - Die Anwälte". Auch als Bühnenschauspieler hatte sich Herrmann einen Namen gemacht. In Deutschland war er vor allem mit seiner Rolle in der Serie "Gilmore Girls" bekannt geworden. Darin spielte er den Unternehmer und Großvater der Hauptfigur Rory (Alexis Bledel), Richard Gilmore.

In den USA trauern viele Kollegen um den Schauspieler. Lauren Graham, die in der Fernsehserie "Gilmore Girls" seine Tochter spielte, schrieb auf Twitter von einem niederschmetternden Schicksalsschlag: "Mein Freund Ed Herrmann war der netteste, stilvollste, talentierteste Mann. Es war eine Ehre und eine Freude, ihn zu kennen."

(dpa/smo)