Er wischt sich auf offener Bühne den Hintern ab, verspricht der Hälfte der Kandidaten Welt-Karrieren und disst ständig die anderen Jury-Mitglieder: Der neue Juror Samu Haber ist der verrückte Publikums-Liebling bei "The Voice of Germany".

Manchmal ist es auch schön, wenn man sich irrt. Als bekannt wurde, dass Sunrise-Avenue-Sänger Samu Haber neuer Juror bei "The Voice" wird, dachte man zuerst: Na toll, noch ein Rea Garvey. Der Gedanke lag aber auch nahe, sprechen doch beide lustiges Deutsch und machen ähnlichen Pop-Rock.

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Während Rea aber vor allem durch seine Wortneuschöpfung "unfuckingfassbar" auffiel, macht Samu fast den Alleinunterhalter. Nicht nur, dass er mit seinem putzigen Akzent punktet, auch den anderen Jury-Mitgliedern gibt er mächtig Kontra. Als am Donnerstagabend Sascha vom Team BossHoss frustriert seinen Block nach ihm warf, zögerte der Finne nicht lange und wischte sich den Hintern damit ab.

So holt man sich die Talente

Die anderen Juroren haben guten Grund, auf Samu sauer zu sein. Er schnappt sich mit seinem Michel-aus-Lönneberga-Charme Talent nach Talent. Mit Statements wie "Wenn du in mein Team kommst, habe ich ein Problem: Ich will sooo viel hug you", überzeugt er die weiblichen Kandidaten natürlich schnell.

Der Frauenschwarm sichert sich die Gunst der Kandidaten jedoch auch anders. Ständig verspricht Samu den Sängern und Sängerinnen eine "internationale Karriere" und den Sprung nach Nashville. Alles nur Bluff? Am Mittwochabend gab er auf jeden Fall zu, dass dies vor allem eine Methode ist, sein Team zu vervollständigen. Ob das Versprechen gehalten wird, ist eine andere Frage.

Nichtsdestotrotz: Der andere Neuzugang in der Jury, Max Herre, sieht gegen den flippigen Samu ganz schön alt aus. Und auch die in den vorherigen Staffeln so spirituelle Nena blieb bisher ruhig. Der neue Star bei "The Voice of Germany" heißt eindeutig Samu Haber.