Renton, Spud und Co: Die "Trainspotting"-Stars früher und heute

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Vor 20 Jahren schrieben die Chaoten aus "Trainspotting" Filmgeschichte. Nun sind sie wieder da. Hier erfahren Sie, was aus ihnen wurde. © teleschau - der mediendienst GmbH

Lange gab es Gerüchte über eine Fortsetzung, nun kommt sie endlich in die Kinos: In "T2: Trainspotting" melden sich die heroinabhängigen Schotten Renton, Spud, Begbie und Sick Boy zurück. Und auch die meisten anderen Hauptdarsteller konnte Regisseur Danny Boyle wieder verpflichten. Doch was haben die "Trainspotting"-Stars seit dem Megaerfolg 1996 aus ihrer Karriere gemacht?
Dieses Poster-Motiv zierte Ende der 90er-Jahre viele Wände: Ewan McGregors Renton war das Aushängeschild von "Trainspotting". Ihm gehörte auch die wohl denkwürdigste Szene des Films.
Nach dem Erfolg von "Trainspotting" ließen Angebote aus Hollywood nicht lange auf sich warten: McGregor (45) war unter anderem in "Moulin Rouge" (Bild, mit Nicole Kidman), "Big Fish" und "Black Hawk Down" zu sehen. Der (bisherige) Höhepunkt seiner Karriere ...
... war aber dieser: In den "Star Wars"-Episoden I bis III spielte McGregor den Yedi-Meister Obi-Wan Kenobi, der in der Originaltrilogie von Sir Alec Guinness gespielt wurde.
Inzwischen hat McGregor mit "Amerikanisches Idyll" sein Regiedebüt gegeben. Ein zweites Standbein?
Und Renton? Der kehrt zwei Jahrzehnte, nachdem er seine Freunde um ihr Drogengeld prellte, nach Edinburgh zurück. Seine alte Clique ist, nun ja, wenig begeistert.
Sein alter Kumpel Sick Boy etwa poliert ihm gleich mal die Fresse. Er lebt 20 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films davon, reiche Fetisch-Freier zu erpressen.
Aber wie heißt es so schön: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
Sick Boy machte seinem Namen in "Trainspotting" alle Ehre - auch weil er seinen Kumpels mit seinem ständigen James-Bond-Gequatsche "krank" macht. Durch die Rolle des drogenabhängigen Vielschwätzers wurde auch Jonny Lee Miller zum Star.
Durch große Filmrollen fiel Jonny Lee Miller nach "Trainspotting" zwar weniger auf. Er spielte jedoch Theater und machte sich als Serien-Darsteller einen Namen: als Bösewicht in "Dexter" oder als Anwalt im Comedy-Drama "Eli Stone". Gemeinsam mit Lucy Liu ermittelt er in der nunmehr fünften Staffel "Elementary" als Sherlock Holmes. Dass er zeitweise an der Seite einer anderen Prominenten stand, ist hingegen fast in Vergessenheit geraten ...
Noch vor Brad Pitt und Billy Bob Thornton hatte Angelina Jolie (Bild) bereits Jonny Lee Miller die ewige Treue geschworen: Von 1996 bis 1999 waren die beiden Schauspieler verheiratet. Inzwischen ist Miller erneut glücklicher Ehemann und Vater eines Sohnes: Seit 2006 sind er und Schauspielerin Michele Hicks ein Paar.
Robert Carlyle (55) war schon 1996 ein bekannter Schauspieler. Nach seiner aggressiven Proletenrolle als Begbie in "Trainspotting" landete er mit der Stripper-Komödie "Ganz oder gar nicht" einen weiteren Kult-Erfolg. Begeistern konnte er auch als Bösewicht ...
Als glatzköpfiger Terrorist Viktor Zokas in "Die Welt ist nicht genug" machte Robert Carlyle James Bond das Leben schwer. Was Sick Boy wohl dazu gesagt hätte?
Märchenfreunde kennen Robert Carlyle hingegen als intrigantes Rumpelstilzchen aus der Serie "Once Upon A Time". Erschreckend real war dagegen das Vorbild einer Rolle von größter historische Tragweite ...
In "Hitler - Aufstieg des Bösen" spielte der Schotte Robert Carlyle 2003 Adolf Hitler.
In "T2: Trainspotting" ist Begbie bedrohlich wie eh und je. Er hat die letzten 20 Jahre im Knast verbracht und sinnt nun auf Rache.
Vom Drehbuch der Fortsetzung war Robert Carlyle sofort hin und weg: "Es wird sehr emotional, denn der Film sagt dir, dass du über dich nachdenken solltest. Und du wirst denken: 'Fuck! Was hab ich nur bislang mit meinem Leben angestellt?'"
Der schrägste Typ der Drogen-Clique war Spud, gespielt von Ewen Bremner. Liest man seine Filmografie, möchte man meinen, es mit einem Hollywood-Hochkaräter zu tun zu haben ...
Doch in Filmen wie "Pearl Harbor", "Black Hawk Down" und "Exodus: Götter und Könige" spielte Ewen Bremner (45) lediglich kleine Nebenrollen.
Bremners Figur Spud hängt im "Trainspotting"-Sequel noch immer an der Nadel, entdeckt aber ihre Qualitäten als Schriftsteller.
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