Promi Big Brother 2018 fing vielversprechend an: Ein Fürst, der lieber verdurstet, als Wasser zu trinken, ein Wischmop im Luxusbereich und ein YouTube-Luder, das jetzt schon Publikumsliebling ist.

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Die Wohnungsnot in Deutschland greift weiter um sich: Selbst bei Promi Big Brother ist das Dach über dem Kopf mittlerweile nicht mehr sicher. Statt eines geschlossenen Raums ist das Pendant zum Luxusbereich in der sechsten Staffel "Die Baustelle": Wellblech, Feuerstelle, Dixi-Klo und ein Süßigkeiten-Automat mit "Snacks" wie Zigaretten oder Gummipuppe – willkommen bei Promi Big Brother 2018!

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Zum Anfang der Live-Sendung befand sich die B-Promi-Gang, die da ums Feuer saß, schon seit zwei Tagen in Unterhaltungs-Haft. Erste Charaktereinschätzungen gab der Pack-Prozess, dem sich die Bewohner vorher einzeln stellen mussten und für den es besondere Regeln gab: Zwei Würfel entschieden darüber, wie viele Sachen der Promi mit ins Haus nehmen durfte.

Sophia Vegas (30, ehemals Wollersheim), bekannt für die perfekte Wespentaille und zu wenige Rippen, musste sich etwa zwischen Besteck und Augenbrauen entscheiden.

Viel panischer reagierte Alphonso Williams (56), Deutschlands wohl bestgelaunter aber unbekanntester Superstar, auf die Challenge. Dafür verging ihm auch auf dem niedrigen Dixi-Klo nicht das Lachen: "Beim ersten Mal habe ich gedacht, was machen meine Knie hinter meinen Ohren."

Zigarette schlägt T-Shirt

Schönling Johannes Haller (30), bekannt aus diversen Kuppelshows, war da praktischer veranlagt – obwohl er nur drei Dinge wählen durfte, entschied er sich für einen Dosenöffner. Eine ähnliche Idee hatte Nicole Belstler-Boettcher (55).

Die langjährige Marienhof-Darstellerin, musste sich zudem zwischen Emotion und Sucht entscheiden: "Ich sollte jetzt wohl das T-Shirt meiner Tochter greifen – aber ich nehme die Zigaretten."

Karl-Heinz Richard Fürst von Sayn-Wittgenstein (64) versuchte zu seinen neun Gegenständen noch einen Rasierer und ein Shampoo reinzuschmuggeln. Eben hatte er noch erklärt, dass er jeden Cent seines Vermögens selbst verdient hätte. Jetzt kann sich der Zuschauer auch vorstellen, wie.

Publikumslieblings Katja Krasavice

YouTube-Luder Katja Krasavice (22) suchte erst verzweifelt ihren Vibrator und entschied sich dann für einen Haarreif mit Penis-Öhrchen. Den könne man ja schließlich umfunktionieren. Zumindest auf Twitter ist sie jetzt schon der Publikumsliebling.

Katjas neue beste Freundin, Flirtmaschine Chethrin Schulze (25), hatte größere Probleme als das Packen: "Anstatt dass ich auf ein Dixi-Klo gehe, gehe ich lieber gar nicht auf Toilette". Pascal Behrenbruch (33), ehemals vergoldeter Leichtathlet, musste bei seiner Ankunft erstmal schlucken: "Von der Reaktion her hat mich keiner erkannt."

Doppelt so interessiert waren alle dafür an Mike Shiva (54), dem introvertierten Schweizer mit hellseherischen Fähigkeiten. Mike lebe "im Bewusstsein der Liebe", geht Menschen offenbar aber lieber aus dem Weg.

Der Fürst verlangt Energydrinks

Den Preis für das beste "First-Wold-Problem" hat Fürst Heinz gewonnen: Er weigerte sich, Wasser zu trinken. Die einfallslose Flüssigkeit ist scheinbar unter seinem Niveau. "Wasser spül ich im Klo runter", erklärte der Millionär und bat wiederholt um kalte Energydrinks.

Nachdem dieser Wunsch von Big Brother nicht erhört wurde, zog der dehydrierte Fürst Konsequenzen – und ging: "Ich will meine Zigaretten, ich will mein Vermögen, ich will alles wieder." Athlet Pascal war ein bisschen beeindruckt: "Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der kein Wasser trinkt."

Endlich normale Leute: Die Wollny

Dafür zogen während der Live-Show noch drei Kandidaten ein: Silvia Wollny (53), Mutter von elf Kindern und gespannt auf die "unterschiedlichen Kackterien" (gemeint sind: Charaktere). Sie entschied sich in der Packsituation für einen Wischmop. Und erzählte davon, dass sie keinen Kontakt zu ihren Geschwistern hat.

Im Luxus-Abteil des Containers war sie dann zu bescheiden, um den Champagner anzurühren und vor allem auf der Suche nach Lichtschaltern, um Strom zu sparen.

Daniel Völz (33), Ehrengast im Namen der Rose, wirkte bisher gar nicht so unsympathisch wie die Ohrfeige aus der letzten Bachelor-Staffel nahelegen könnte. Ganz in seiner Rolle lud er Silvia, die immer noch neben ihrem Wischmop kauerte, als erstes zum Kaffee ein.

Den Star-Auftritt legte Cora Schumacher (41) hin, die gleich mit einer ganzen Motorradgang ins Studio bretterte. Die Vorstellungsrunde zwischen Völz und Schumacher im Luxusabteil?

Daniel: "Ich war der letzte Bachelor"
Cora: "Und, nix gefunden?"

Auf der Baustelle ist es cooler

Nachdem Luxus- und Baustellenbewohner durch ein Fenster in die Welt der anderen gucken und sich vorstellen konnten, gab es die erste Challenge. Cora und Katja mussten gegeneinander antreten und sich auf einer Scheibe drehend Fakten merken und dann Fragen beantworten und Körbe werfen. Man hatte allerdings das Gefühl, dass sich Katja gar nicht so richtig ins Zeug legte.

So verlor sie auch gegen Cora und durfte zurück zur "coolen Truppe" (Alphonso) auf die Baustelle. Katja, fast schon erleichtert: "Ich bin nicht mal traurig. Ich habe mir sogar überlegt, wenn ich da drüben bin, was mache ich denn da?". So werden es die Big-Brother-Macher schwer haben, die Bewohner gegeneinander aufzubringen.

Wahrscheinlich aber behält Sophia Vegas recht: "Ganz ehrlich, sobald du da drüben bist, sind diese Gedanken weg."

Wir werden sehen, die Spiele haben soeben erst begonnen!

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