"Promi Big Brother" 2017: Deswegen musste der Sanitäter ausrücken

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Tag zwei im "Promi Big Brother"-Haus: Die Tränen sind da, Streit und Wut sowieso. Und eine Verletzte gab es auch. Sogar der Notarzt musste kommen. © teleschau - der mediendienst GmbH

Tag zwei bei "Promi Big Brother" und die Nerven liegen bereits blank. Auch Spielen wie diesen sei Dank: In der Duell-Arena mussten die Bewohner des Areals auf Eisblöcken verweilen. "Das war übelst", musste selbst Moderator Jochen Bendel zugeben.
Ganze 47 Minuten und ein paar wenige Sekunden mehr harrten Steffen van der Beeck, Evelyn Burdecki, Dominik Bruntner und Milo Moiré mitunter auf nur einem Bein jeweils auf einem Eisblock aus. Dann zog eine Ärzteschaft die "Notbremse". Für ein Weiterkommen ins "Alles" mussten die "Ice Ager" erraten, wie schwer der Eisblock denn gewesen war, den sie gerade "dahingeschmolzen" hatten.
Burdecki allerdings konnte ihren Fuß nicht mehr spüren. "Es tut voll weh", jammerte sie. Performance-Künstlerin Moiré und Elvers-Ex von der Beeck stützten sie mit ihrer letzten Kraft, die sie noch hatten. Das aber reichte nicht. Ein Sanitäter eilte herbei.
Das Hirn des amtierenden Mr. Germany Dominik Bruntners war noch nicht ganz eingeeist. Nachdem die letzten vier Teilnehmer nach ärztlichem Rat und 47 sehr langen Minuten vom Eisblock steigen mussten, entschied ein Ratespiel über ein Weiterkommen in den luxuriösen "Alles"-Bereich. Bruntner war dem geschätzten Gewicht von 45 Kilo des Eisblocks, auf dem er gerade gestanden war, am nächsten.
Den Zuschauer erwischte es derweil eiskalt: Ex-"Lindenstraße"-Star Willi Herren sprach offen von seiner Drogensucht. "Ich war mal kokainabhängig, habe sechs Aufenthalte in der Betty-Ford-Klinik hinter mir", gestand er unter Tränen.
Weiter fuhr der Ballermann-Barde fort: "Ich habe bestimmt zwei Jahre meines Lebens in Kliniken verbracht. Ich habe vielen Leuten wehgetan und habe mir durch meine Kokserei viele Hauptrollen versaut. Ich kam mit meinem Leben nicht mehr klar, ich wollte auch nicht mehr leben."
Weinen wie Herren oder BurdeckiEvelyn musste auch Eloy de Jong. Angesprochen auf sein "Milon"-Tattoo auf dem rechten Unterarm konnte das Mitglied der Boygroup "Caught in the Act" seine Tränen nicht mehr zurückhalten.
Der Grund: Indy, die fünfjährige Tochter des Sängers, war ein Zwilling. Doch ihr Brüderchen Milon überlebte die Frühgeburt nicht.
Der "Caught in the Act"-Sänger erzählte weiter, dass seine Tochter wisse, dass sie einen Bruder im Himmel hätte. "Es muss nicht traurig sein für Indy", so de Jong.
Auf Schmerzen, Beichten und Tränen folgte weiterer Streit. Wie schon am Tag zuvor war es von der Beeck, der für Ärger sorgte. Diesmal legte sich der Mann, der sich Medienberater nennt, mit Homeshopping-Ikone Sarah Kern an.
"Für mich war Sarah Kern niemand, den ich als eine Persönlichkeit kenne", teilte von der Beeck verbal aus. "Ich kenne sie nur aus dem Shoppingkanal, sorry." Das gefiel Kern aber gar nicht: "Mich kennt man nicht vom Shoppingsender, das siehst du völlig falsch", stellte sie klar. "Du dachtest ja auch, dass Sarah Knappik bekannter ist als ich."
Kern, total aufgebracht, erklärte einer Allgemeinheit: "Steffens Ignoranz kotzt mich langsam an. Ich war vorher auch schon bekannt. Das muss ich mir nicht gefallen lassen. Der weiß gar nicht, was Jet Set bedeutet."
Ein bisschen Einsehen hatte von der Beeck dann doch. Oder man nennt es Selbsterkenntnis. "Vielleicht bin ich auch ein arrogantes Arschloch und habe keine Ahnung von der Branche", sagte er. Die Kern brachte es auf einen anderen Nenner. "Der ist ja wirklich extrem untervögelt", so ihre Meinung als Frau.
Ganz plötzlich traurig in der recht konfus zusammengeschnittenen Ausgabe von "Promi Big Brother" wurde dann auch noch Performance-Künstlerin Moiré. Warum eigentlich? Weil auch sie kein Jet Set ist? Oder weil ihr etwas fehlt? Der Alkohol beispielsweise. An diesen wenigstens erinnerte Claudia Obert. Die sogenannte Luxus-Lady hielt sogar eine ganze Beweihräucherung auf das "Teufelszeug".
Obert träumte beinahe schon in alkoholischen Getränken. Sie erklärte: "Jetzt hätte ich Lust auf Wein, nachher vielleicht auf Bier, Gin Tonic, Champagner. Am meisten trinke ich Champagner. Oder Rosé-Wein trinke ich auch gerne. Prosecco ist schön leicht im Sommer und ein bisschen Eis dazu."
Gemein: Am Ende der Show bekamen die Bewohner des "Alles" frischen Champagner serviert. Und Zachi Noy, gerade noch unter der Dusche zu bestaunen, gönnte sich im Hugh-Hefner-Bademantel eine Flasche Rotwein - vor den Augen der ausgetrockneten Bewohner im "Nichts". Na dann, Prost.
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