"Let's Dance 2019": Jorge González irritiert mit außerirdisch-schrägem Outfit

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"Let's Dance"-Juror Jorge González war in dieser Staffel schon mit einer Art Irokesen-Frisur aus Kabelbindern zu sehen. Er hatte auch schon einen halben Vogel um sein linkes Auge drapiert. Nun aber schoss er sich endgültig in einen sehr weit entfernten Fashion-Kosmos. Für den emotionalen Höhepunkt sorgte indes ein Promi, der mit seiner dramatischen Familiengeschichte alle zu Tränen rührte.

Ein Cyber-Teletubbie? Entführt von Außerirdischen? Was war das denn, das Jorge González mit seinem Äußeren darstellen wollte? Der Kubaner gab den Versuch einer Erklärung. Wie verständlich diese war und wer für den wahren Höhepunkt des Abends sorgte, erfahren Sie hier in der Bildergalerie.
Die neunte Liveshow von "Let's Dance" stand unter dem Motto "Magic Moments". Anlass genug für einen Mann, der in dieser Staffel auch schon mit einer Irokesen-Frisur aus Kabelbindern zu sehen war, sich etwas außergewöhnlich Besonderes einfallen zu lassen. "Ich habe gedacht, was kann ich noch mehr 'magical' machen", lautete sein Versuch einer Erklärung.
Er deutete nach oben. An die Studiodecke? In den Himmel von Köln-Ossendorf? Oder weit darüber hinaus? González verstand sein Outfit übrigens als "Großvater von 'E.T.'". Ja, das ist schon sehr "magical", Jorge. Knappe fünf Stunden hatte es gedauert, bis der Kubaner nach seinen Wünschen von zwei Make-up-Artisten so (zu)/hergerichtet wurde.
Wie aber sprachen andere über das Outfit González'? Moderator Daniel Hartwich glaubte, der Kubaner sei von Außerirdischen entführt worden. Chef-Juror Joachim Llambi erwähnte die Bezeichnung "der Tod". González selbst konterte: "Ich liebe es, zu polarisieren. Aber ich weiß, das ist nicht immer der Geschmack von allen Leuten."
Der modischen Sensation des González folgten weitere Höhepunkte - tänzerische wie emotionale. Ella Endlich erhielt für einen Mix aus Contemporary und Wiener Walzer zwar erneut hervorragende Jurypunkte (29). Viele TV-Zuschauer aber wollten die angeblich "emotionslose Selbstdarstellerin" nicht mehr in der Sendung sehen.
Rotes Scheinwerferlicht: Das bedeutet nichts Gutes bei "Let's Dance". Erstmals leuchtete es für Ella Endlich, bislang haushohe Favoritin des Promi-Tanzens, sehr bedrohlich. Der Sängerin mit Partner Valentin Lusin drohte sogar die Abwahl.
Auch Moderator Daniel Hartwich war überrascht: "Wir haben heute einen sehr ungewohnten Anblick. Ella Endlich im roten Licht. Das ist das allererste Mal, dass du zittern musst." Am Ende konnte die Endlich aber noch einmal von der Schippe eines total überraschenden Ausscheidens springen.
Ausgeschieden hingegen ist Barbara Becker. Die zweifache Mutter nahm ihre Abwahl durch die TV-Zuschauer sehr würdevoll entgegen. Immerhin konnte sie sich mit ihrem "Magic Moment", unter dessen Motto die neunte Liveshow stand, einen besonderen Wunsch erfüllen.
Sohn Noah war schon im "Let's Dance"-Studio in Köln-Ossendorf gewesen. Nun schaute auch der Jüngere, Elias (19), vorbei, um die Mama tanzen zu sehen. Über ihren "Magic Moment" sagte Becker: "In meinem Leben gibt es viele magische Momente, aber wenn ich mich auf zwei begrenzen sollte, dann ist es sicherlich die Geburt beider meiner Söhne."
Dass Jurorin Mosi Mabuse heult, ist bei "Let's Dance" freilich längst nichts Neues mehr. Aber diesmal weinte das Publikum im Studio und vor den Fernsehgeräten mit ihr: Sie alle wurden Zeugen eines der emotionalsten Momente in der nunmehr zwölfjährigen Historie des RTL-Promi-Tanzens.
Piwko legte stellvertretend für seine verstorbene Mutter seine Profipartnerin Isabel Edvardsson zu Grabe. Im Studio hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Die Stille durchbrach Jorge González: "Ich halte hier mein Herz, ich habe Gänsehaut, wirklich ergriffen von Anfang bis zum Ende. Das war so emotional."
Für seinen "Magic Moment" in Gedenken an die Mutter erhielt Benjamin Piwko die Höchstwertung von 30 Punkten. Er war sichtlich stolz darauf. Profipartnerin Isabel Edvardsson hingegen ergoss sich in einem Tränenmeer, so sehr nahm sie Anteil an seinem Schicksal. Ober-Juror Joachim Llambi erkannte bei beiden schlicht den "besten Tanz des Abends".
Und auch dieser Move hat nun Einzug bei "Let's Dance" gehalten: Evelyn Burdecki und Barbara Becker zeigten bei einem Tanzduell gegeneinander jeweils Twerk-Einlagen. Dabei schüttelten sie ganz kräftig in roten Overalls ihre Hinterteile.
Einen Auftritt gab es noch. Allerdings lief dieser außer Konkurrenz. Oliver Pocher feierte nur eine Woche nach seinem Ausscheiden bei "Let's Dance" sein Comeback in der Folgesendung "Exklusiv Spezial" bei Frauke Ludowig. Er durfte seinen "Magic Moment" zum WM-Gewinn 2014 in Brasilien nachtanzen. Seine Vorstellung allerdings blieb eine Ulknummer.