Die kultigsten Aliens der Filmgeschichte

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Am 24. Juni ist der Tag des Ufos, denn an diesem Datum wurde im Jahr 1947 das erste unbekannte Flugobjekt gesichtet. Seitdem sind immer mehr Geschichten rund um Außerirdische entstanden und besonders die Filmindustrie hat großen Gefallen an den Kreaturen aus anderen Welten gefunden. Das sind die kultigsten Film-Aliens. © spot on news

Eines der meistgeliebten Aliens ist wohl E.T. aus dem Film "E.T. – Der Außerirdische" (1982) von Steven Spielberg. Das liebenswürdige Alien mit dem leuchtenden Finger hat eine traurige Geschichte: Seine Artgenossen haben E.T. versehentlich auf der Erde zurückgelassen. Er freundet sich mit den Kindern Elliott (Henry Thomas), Gertie (Drew Barrymore, Bild) und Michael (Robert MacNaughton) an, um wieder ihn sein Raumschiff zu steigen. Sein kultigster Spruch? "E.T. nach Hause telefonieren!"
Ein weiteres liebenswürdiges Alien ist Alf. Er ist sowohl aus der gleichnamigen Serie (1986-1990) als auch dem Film von 1996 bekannt. Sein Name steht für "Außerirdische Lebensform". Eigentlich heißt er Gordon Shumway und stammt vom Planeten Melmac. Er lebt bei der Familie Tanner und tut sich schwer damit, sich zu benehmen. Zu seinen Hobbys gehören vor allem Essen, Fernsehen und Faulenzen. Seine Leibspeise sind Katzen.
"Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) von Steven Spielberg erzählt die Geschichte des Elektrikers Roy Neary (Richard Dreyfuss), der nach der Sichtung eines Ufos zum Fanatiker wird, besessen von der Existenz außerirdischen Lebens. Die Außerirdischen selbst sehen wenig spektakulär aus – nackte kleine Wesen mit riesenhaften Köpfen, die in einer Art Musiksprache mit den Menschen kommunizieren. Vielleicht gehören sie jedoch gerade deswegen zu den Kult-Aliens.
Auch die Sci-Fi-Komödie "Mars Attacks!" von Tim Burton aus dem Jahr 1996 ist Kult: Die Marsianer aus dem Film sind skurrile Kreaturen, die zunächst unbesiegbar erscheinen. Dann wird jedoch entdeckt, dass ihre Gehirne bei dem Song "Indian Love Call" des Country-Sängers Slim Whitman platzen und man sie somit vernichten kann. Zuvor löschen die Außerirdischen jedoch unzählige Menschenleben aus.
Wer kennt sie nicht, die "Alien"-Filmreihe? Mittlerweile besteht sie aus sechs Teilen, angefangen 1979 mit "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt". Die Außerirdischen in den Streifen werden auch Xenomorphs genannt: parasitäre Horror-Wesen, die sich am Gesicht eines Wirts als "Facehugger" festsaugen und deren Embryos später den Brustkorb des Wirts aufbrechen, um zu schlüpfen. Charakteristisch ist außerdem das zweite Gebiss der ausgewachsenen Aliens, das sie blitzschnell ausfahren können.
Ähnlich berühmt ist die "Predator"-Filmreihe. Mittlerweile gibt es vier Teile, die in den Jahren 1987, 1990, 2010 und 2018 erschienen. Hinzu kommen außerdem die beiden Crossover-Filme "Alien vs. Predator" (2004 und 2007). Die Predators jagen Trophäen und sind dafür gut ausgerüstet. Sie verfügen über einen humanoiden Körperbau, eine markante Maske und eine High-Tech-Ausstattung. Meist behalten sie die Köpfe ihrer Gegner. Die Aliens sind ihre Todfeinde.
Transformers sind die Roboter aus dem All in der gleichnamigen Filmreihe von Regisseur Michael Bay (2007, 2009, 2011, 2014 und 2017). Dazu kommt noch das Spin-off "Bumblebee" von Travis Knight aus dem Jahr 2018. Die Transformers können sich in verschiedene Fahr- und Flugzeuge verwandeln und mit High-Tech-Waffen kämpfen. Sie lebten einst friedlich auf dem Planeten Cybertron, bevor sich Autobots und Deceptions verfeindeten.
Die sogenannten "Bugs" aus der Filmreihe "Starship Troopers" (1997, 2004, 2008, 2012, 2017) sind große Spinnentiere. Die Menschheit kämpft gegen die Monster-Insekten, die sich in verschiedene Klassen aufteilen. So gibt es einfache "Warrior-Bugs", aber auch "Tiger", "Hopper" und "Tanker-Bugs", die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben – vom bloßen Stechen und Fliegen hin zum Köpfen mit rasiermesserscharfen Flügeln oder Feuerspeien.
Die Aliens in den beiden "Independence Day"-Filmen von Roland Emmerich aus den Jahren 1996 und 2016 verfügen neben zwei Armen noch über acht Tentakel. Sprechen können sie nicht, denn sie haben keine Stimmbänder. Jedoch können sie durch eine Art Telepathie miteinander kommunizieren. Die Technologie der zwei Meter großen Wesen ist der irdischen weit überlegen: Mit verschiedenen Ufos und Lasern können sie ihre Angriffe präzise koordinieren. Die Alien-Invasion im ersten Film überwältigt die Menschheit fast – nur ein Computervirus konnte sie besiegen.
Die außerirdische Lebensform in "Das Ding aus einer anderen Welt" (1982) von John Carpenter ist ein Formwandler und wird – wie der Filmtitel schon postuliert – einfach "das Ding" genannt. Es hat keine feste Form, sondern übertragt sich ähnlich einem Virus von Lebewesen zu Lebewesen. Bei Bedarf bricht es aus und bringt den Wirt zur Mutation. Nur Feuer kann etwas gegen "das Ding" ausrichten.
Frank aus dem "Men in Black"-Franchise sieht zwar aus wie ein Mops, ist aber eigentlich ein getarnter Außerirdischer und gehört wohl zum Kultigsten, was die Alien-Filmwelt zu bieten hat. Der Hunde-Agent raucht Zigarre und stiehlt Will Smith als Agent J mit seinen Sprüchen ganz schön die Show. Er taucht bereits im ersten "Men in Black"-Film (1997) auf und ist auch in "Men in Black II" (2002), "Men in Black: International" (2019) und in der animierten Serie (1997-2001) zu sehen.
Er ist nach wie vor der erfolgreichste Film aller Zeiten: "Avatar – Aufbruch nach Pandora" von James Cameron aus dem Jahr 2009. Auf dem Mond Pandora lebt die humanoide Spezies der friedfertigen Na’vi. Sie sind rund drei Meter groß, kräftig, muskulös und haben eine cyanblaue Haut. Die Wesen pflegen außerdem eine besondere Kultur, die sie eng mit der Natur verknüpft. Mit einem Organ, das an ihrem Hinterkopf sitzt und ins Haar eingebettet ist, können die Na’vi eine Verbindung zu anderen Lebewesen herstellen.
Alien Paul aus der Science-Fiction-Komödie "Paul – Ein Alien auf der Flucht" ist 1947 mit seinem Ufo auf der Erde abgestürzt. Seit seinem Ausbruch aus einem Militärstützpunkt in der Area 51 ist er auf der Flucht vor dem FBI. Paul kann sich unsichtbar machen, solange er die Luft anhält. Außerdem hat er laut eigener Aussage Steven Spielberg die Idee zu E.T. gegeben und die Figur des Agent Mulder aus der Serie "Akte X" erfunden. Er trägt Cargo-Hosen und Flipflops – und kifft gerne.
Auch wenn Superman fast sein ganzes Leben auf der Erde verbringt und als Journalist arbeitet, ist er doch ein Außerirdischer: Er stammt von dem Planeten Krypton, von dem er als Kal-El im Alter von drei Jahren in einem Raumschiff fortgeschickt wird, um einer Katastrophe zu entgehen. Superman landet in Kansas und wird von einem Farmehepaar aufgenommen, das ihn Clark nennt. Durch seine außerirdischen Kräfte kann er fliegen, ist besonders stark, schnell und fast unverwundbar.