Diese Kultfilme wurden zur Serie

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Wenn Filme an der Kinokasse gut laufen, ist es nicht selten, dass sie einige Zeit später auch als Grundstein für TV-Adaptionen dienen. Das geht aber nicht immer gut. © spot on news

Als "Psycho" Norman Bates ging Anthony Perkins in die Geschichte des Thrillers ein. 1960 inszenierte Alfred Hitchcock den Streifen so gruselig, dass er vier Oscar-Nominierungen einheimsen konnte.
"Fargo – Blutiger Schnee" (1996) stammt aus der Feder von Joel und Ethan Coen. Es geht gewohnt skurril zu: Die beiden Gauner Gaear Grimsrud (Peter Stormare, l.) und Carl Showalter (Steve Buscemi) wollen eigentlich eine unblutige Entführung durchführen. Doch dann läuft alles völlig aus dem Ruder ...
Das 2014 gestartete Spin-off, das in Deutschland auf Netflix zu sehen ist, hat mit dem Originalfilm nur lose zu tun. Martin Freeman (Bild) spielt in der ersten Staffel den Versicherungsvertreter Lester Nygaard, der nach einem Zusammentreffen mit einem Auftragsgangster sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Auch hier läuft alles aus dem Ruder. Drei Staffeln gibt es bislang, jede mit anderen Darstellern.
1985 schlüpfte Michael J. Fox in die Rolle des Scott Howard. In der Fantasy-Komödie "Teenwolf" entdeckt der Highschool-Schüler, dass in ihm übernatürliche Kräfte schlummern. Seine Verwandlung zum Werwolf nutzt er vor allem, um sich und sein Basketball-Team unschlagbar zu machen.
Deutlich moderner geht es in der Serien-Adaption zu. Seit 2011 mimt Tyler Posey (2.v.r.) den Teenager Scott McCall, der von einem Werwolf gebissen wird und seither versucht mit seinem neuen Leben zurechtzukommen. Sechs Staffeln wurden bislang produziert und auf MTV ausgestrahlt.
"Eine Wahnsinnsfamilie" mit Steve Martin avancierte 1989 zur erfolgreichsten Komödie des Jahres. Sogar zwei Oscar-Nominierungen waren für den Streifen von Regisseur Ron Howard drin.
Der erste Serien-Ableger folgte bereits ein Jahr später mit Leonardo DiCaprio, ging aber völlig in die Hose. Anlauf zwei klappte schon besser. Peter Krause und Lauren Graham setzten die Erfolgsgeschichte ab 2010 unter dem Serien-Namen "Parenthood" fort. Sechs Staffeln gibt es davon, Ron Howard führte wieder Regie.
Im Jahr 1999 wurde Polizist Ichabod Crane noch von Hollywood-Star Johnny Depp verkörpert. Über 15 Jahre später wollte man an den Erfolg des düsteren Horrorfilms "Sleepy Hollow" anknüpfen und …
… schickte für vier Staffeln Tom Mison ins Rennen. Auch er mimt in der gleichnamigen TV-Serie Ichabod Crane – allerdings mit wesentlich anderer Handlung. Er wird 1781 getötet und erwacht im Jahr 2013 wieder zum Leben – ehe ihn die Polizei als Verdächtigen in einem Mordfall festnimmt.
Im Jahr 1999 eroberte "10 Dinge, die ich an dir hasse" die Kinos. Der Erfolg des Streifens war vor allem dem Leinwand-Pärchen Heath Ledger und Julia Stiles zuzuschreiben. Die Serien-Adaption, die zehn Jahre später produziert wurde, konnte ohne die beiden Hauptdarsteller da nicht mithalten: Nach 20 Episoden wurde sie wieder abgesetzt.
Ja, auch der "Herr der Ringe"-Trilogie wird spätestens 2020 neues Leben eingehaucht. Amazon wird den Fantasyklassiker als Serie fortsetzen und will fünf Staffeln produzieren. Gedreht – wie sollte es anders sein – wird in Neuseeland.
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