(mm/ak) - Nach ihrem TV-Auftritt bei "Entweder Broder" hagelte es für Indira Weis Häme und Spott. Jetzt kontert die Sängerin.

Nach Bro'Sis und dem Dschungelcamp sind wir ja so Einiges von Indira Weis gewöhnt. Doch was sie sich jetzt im TV leistete, versetzt selbst Indira-Kenner in Erstaunen. Weiterlesen auf eigene Gefahr...

Es war ein TV-Interview, das für Aufsehen sorgte: In der ARD-Show "Entweder Broder" plauderte die ehemalige Bro'Sis-Sängerin und Ex-Dschungelcamp-Bewohnerin Indira mit Gastgeber Henryk M. Broder. Von wagemutigen 9/11-Verschwörungstheorien ("Ich glaube ganz im Ernst, dass die Amerikaner dahinterstecken, die Amerikaner selber, weil komischerweise fast keine Amerikaner in den Twin Towers waren." ) bis hin zu tiefblickenden Lebensweisheiten ("Schwerkraft ist der Feind des Busens."), ließ sie dabei so manche Bombe platzen, die ihr Einiges an Spott und Häme einbrachte.

Nun versucht sie sich in Schadensbegrenzung: "Ich wurde falsch dargestellt und komplett verarscht.", sagte die Deutsch-Inderin gegenüber "Bild". Argumente liefert sie gleich mit: "Ich habe zwei Jahre in Jerusalem die Thora und Hebräisch studiert. Ich spiele Klavier und Gitarre, habe Abitur und war an der Uni, studierte Amerikanistik, Musikwissenschaften und Indologie."

"Am Ende bist du die Nutte, lieber Henryk"

Damit aber nicht genug. Indira geht in die Offensive. Henryk M . Broder sei ein "Pseudo-Intellektueller, dem es nur um ihre Titten gehe", schimpft die 31-Jährige. In einem Brief an Broder, aus dem die "Bild" zitiert, gibt Indira an, Broder selbst habe ihr die Texte vorgegeben, die sie während der Aufnahmen sagen sollte. "Warum hat ein fast 70-jähriger Mann so etwas nötig? Am Ende bist du die Nutte, lieber Henryk, der sich für ein bisschen mehr Quote prosituiert." Gezeichnet ist der Brief mit "Viele Grüße an Deine Frau. Indira 'Dummes Tittenblödchen' Weis."

Broder scheint der ganze Rummel kalt zu lassen. Mit Indiras Vorwürfen konfrontiert, entgegnet er gegenüber "Bild" nur: "Indira ist ein kluges, angenehmes Mädchen. Ich weiß nicht, wieso sie so austickt." Ob man die Worte des als Satiriker bekannten Journalisten nach Indiras Auftritt noch wirklich ernst nehmen kann, sei dahingestellt.