Als Karla hat Janina Kranz die Fans von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" in den letzten Wochen in Atem gehalten. Nun hat ihr Psycho-Spiel und damit auch ihre Gastrolle ein Ende – inklusive Showdown.

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Sie hat für spannende und vor allem nervenaufreibende Momente bei GZSZ gesorgt: Praktikantin Karla (gespielt von Janina Kranz). Besessen von Emily (Anne Menden) schafft sie es nach Wochen schließlich, Sunny (Valentina Pahde) auszuschalten und Emily zu entführen, um in aller Freundschaft deren Geburtstag zu feiern. Jetzt nimmt das Psycho-Drama mit einem großen Showdown ein Ende.

Für Schauspielerin Janina Kranz ist es das Serien-Aus. Sie wird heute (19:40 Uhr, RTL) das letzte Mal in der Daily zu sehen sein.

Extreme Reaktionen

Im Interview mit RTL sagte sie, dass ihre Psycho-Rolle im Netz gespalten aufgenommen wurde: "Die Reaktionen waren extrem - in beiderlei Hinsicht. Am Anfang fast durchweg negativ! An allem, was ich getan habe, war etwas auszusetzen. Das hat sich dann mit meiner Anti-Mobbing-Social-Media-Kampagne aber um 180 Grad gewendet, also als die Zuschauer mich als Person hinter der Rolle kennenlernen konnten."

Plötzlich berühmt

Privat fiel die Resonanz positiver aus. "Die Leute sind so aufgeregt und freuen sich, wenn sie mich irgendwo sehen, fragen nach Fotos und Autogrammen - ein unglaubliches Gefühl! Beim ersten Mal, als mich jemand nach einem Foto gefragt hat, war ich so überrumpelt, ich wusste überhaupt nicht, wieso man ein Bild mit mir machen wollen würde", erinnert sie sich.

Es habe "ein paar Sekunden gedauert, bis ich realisiert habe: die Ausstrahlung bei GZSZ hat begonnen. Mittlerweile freue ich mich einfach über jeden, der mich anspricht!"

"Es war so unglaublich intensiv"

Janina Kranz hat am Set von GZSZ viel gelernt und auch schauspielerisch davon profitiert, wie sie weiter verriet: "Die Zeit bei GZSZ war bisher mit eine der schönsten meines Lebens. Es war so unglaublich intensiv! [...] Generell hat mich die Zeit bei GZSZ sowohl schauspielerisch, als auch menschlich unglaublich wachsen lassen, und dafür bin ich sehr, sehr dankbar!"

Wie geht es für die Schauspielerin weiter? "Ich hoffe, es geht mit weiteren Aufträgen und Rollen in der Schauspielbranche weiter. Ich bin bereit für alles, was auf mich zukommen mag!" (bl)  © spot on news

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GZSZ in Spielfilmlänge: 95 Minuten Dramakonzentrat

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist für RTL, was "Buddenbrooks" für Thomas Mann ist – das zu behaupten wäre natürlich ein Frevel. Die Unterschiede sind immens – allein, weil es dem Literaturnobelpreisträger nicht gelungen ist, derart viele Abgründe auf 800 Seiten zu bannen, wie es dem Privatsender in 95 Minuten gelingt.