Auch von "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" wird die #metoo-Debatte aufgegriffen: In der aktuellen Folge wird Lilly von ihrem Chef bedrängt – und wehrt sich.

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GZSZ nimmt sich in den aktuellen Folgen eines wichtigen Themas an: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Die von Iris Mareike Steen gespielte Lilly muss sich gegen ihren Doktorvater, Professor Doktor Oliver Brückner, wehren.

Wie Lilly in der heutigen Folge am Freitag erfährt, bezichtigt ihr Chef sie nämlich, hinter ihm her zu sein. Und das, nachdem er sich ihr in der gestrigen Folge aufgedrängt hat. Doch so leicht gibt Lilly nicht auf.

"Es erfordert einiges an Überwindung"

Die Darstellerin der Lilly, Iris Mareike Steen, hat zu dem Thema eine ganz klare Meinung, wie der Sender RTL verkündet: "Ich hoffe generell und branchenübergreifend, dass mehr Menschen frühzeitig den Mut haben, nein zu sagen und sich zu wehren. Und wenn das nicht hilft, sich anderweitig Hilfe zu holen.

Diese Möglichkeit besteht immer, aber natürlich erfordert das manchmal einiges an Überwindung. Wenn sich weniger Menschen solche Dinge gefallen lassen, dann gibt es hoffentlich auch weniger Menschen, die sich trauen, so widerlich zu sein."

Plot war schon lange geplant

Dass das Thema der Folge in die aktuelle #metoo-Debatte fällt, war übrigens nicht gepant, wie die Produzentin Petra Kolle erklärt: "Wir hatten diese Geschichte schon weit vor der momentanen Debatte geplottet. Ich freue mich, dass diese Probleme endlich wieder Teil des öffentlichen Diskurses sind und wir gerade jetzt dazu beitragen, indem wir zeigen, wie unsere Protagonistin Lilly sich erfolgreich gegen die Übergriffe wehren kann." (mia)   © top.de

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