Was geschah in der Politik kurz vor der Flüchtlingskrise im Sommer 2015? Welche Entscheidungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen? "Die Getriebenen" soll es erzählen. Die Dreharbeiten zum Politthriller sind mittlerweile abgeschlossen.

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Die Flüchtlingskrise im Sommer 2015 stellt einen Wendepunkt in der Karriere von Bundeskanzlerin Angela Merkel dar. War ihre Entscheidung, die Grenzen für Flüchtlinge offen zu halten, die richtige? Woran ist ihr Bemühen, eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik zu etablieren, gescheitert? Der Polit-Thriller "Die Getriebenen" gibt Einblicke.

Merkel im Zentrum der Macht

Wie die ARD am Mittwoch bekannt gab, ist der Merkel-Film gänzlich abgedreht. Ein Ausstrahlungstermin wird noch nicht genannt, dafür gibt es jedoch einen ersten Blick auf Hauptdarstellerin Imogen Kogge.

Die 62-Jährige, die vor allem durch ihre "Polizeiruf 110"-Rolle der Kriminalhauptkommissarin Johanna Herz bekannt ist, wird in der rbb-NDR-Produktion die deutsche Bundeskanzlerin verkörpern. "Die Getriebenen" soll aber nicht nur ein Porträt von Merkel in ihrer Funktion als Politikerin sein.

Der Film "nimmt sich vor, die Vorgänge im Zentrum der Macht filmisch erlebbar und so einem großen Publikum zugänglich und nachvollziehbar zu machen", sagt Regisseur Stephan Wagner.

In weiteren Rollen

Neben Kogge werden in dem Politthriller auch Josef Bierbichler und Timo Dierkes zu sehen sein. Sie spielen Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD). Der damalige Innenminister Thomas de Maizère wird von Wolfgang Prengler verkörpert, Peter Altmaier von Tristan Seith. Radu Banzaru schlüpft in die Rolle des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. (cos)  © spot on news

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