Für zwei Kandidatinnen war am Donnerstag bei GNTM schon mitten in der Folge Schluss - Heidi Klum hatte sie direkt nach dem Shoot-Out Heim geschickt. Diese Entscheidung kam bei den verbliebenen Mädchen alles andere als gut an.

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Sechste Folge, fünf Mädchen im Shoot-Out, aber nur drei überstanden den Showdown: Am Donnerstagabend hat Heidi Klum schon während der Folge zwei Mädchen den Laufpass gegeben. Und bei einer Kandidatin wollten die eigentlichen Konkurrentinnen so gar nicht verstehen, warum ausgerechnet sie gehen musste. "Ich finde es unfair", stellte Lijana (23) sogar die Entscheidung Heidi Klums infrage. Aber von Beginn an.

Shoot-Out bei GNTM: Kandidatinnen shooten mit Riesen-Spinne

Maribel, Cassandra, Tamara, Marie und Johanna waren in der vergangenen Woche von Gast-Juror Christian Andwander als Wackel-Kandidatinnen auserkoren worden. Da er keine Entscheidung ohne Heidi treffen wollte, mussten die Fünf diese Woche ins Shoot-Out.

Als wäre der Druck so schon nicht groß genug, bekamen die Kandidatinnen auch noch einen beängstigenden Shooting-Partner: eine Spinne. Eine nach der anderen riss sich zusammen, um irgendwie an ein gelungenes Bild zu kommen. Als sich Heidi Klum dann aber vor den fünf Meeedchen aufbaute, um ihre Entscheidung zu verkünden, fiel das Urteil einmal mehr knallhart aus: "Ihr seid meine fünf Shoot-Out-Mädchen", erkannte die Klum richtig und fügte an: "Zurecht. Ihr wart wieder die Schwächsten."

GNTM: Das Shoot-Out sorgt für Weinkrämpfe

Fünf Kandidatinnen müssen am Donnerstag ins Shoot-Out. Wer muss am Ende gehen? Die Entscheidung sorgt bei den Mitkandidatinnen offenbar für große Gefühlsausbrüche. © ProSiebenSat.1

Cassandra und Marie müssen gehen

Als erste musste Cassandra (27) gehen. "Bei ihr sieht ein Foto aus wie das andere", erklärte Klum. "Sie hat ihr Gesicht nicht unter Kontrolle."

Nach dem Hinweis, dass die Kandidatinnen ihre Entscheidung nicht persönlich nehmen sollten und sie ja dennoch weiterhin modeln könnten, war auch für Marie (19) Endstation bei GNTM. Heidi Klum hatte Maribel (18) den Vorzug gegeben - und genau das sorgte bei einigen verbliebenen Kandidatinnen für Unmut.

Als Marie anschließend ihren Mitstreiterinnen zu verstehen gab, dass sie nicht länger dabei sein wird, rasteten die komplett aus. Unzählige Tränen kullerten, es folgten Gruppen-Umarmungen - und das erste Mal kam es in der bislang etwas zu harmonischen GNTM-Clique zu so etwas wie eine Bitch-Attacke. Denn Lijana wollte Heidi Klums Entscheidung einfach nicht verstehen.

Lijana findet Klum-Entscheidung unfair

Völlig aufgelöst schluchzte sie: "Das kann doch nicht sein. Aber warum denn?" Für sie käme diese Entscheidung völlig überraschend, erklärte sie tränenüberströmt. "Ich bin sehr traurig. Ich hätte vermutet, dass jemand anderes geht und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich find’s unfair."

Dass Lijana damit Nachrücker-Kandidatin Maribel meinte, war offensichtlich. Und dass die quasi direkt neben ihr stand, als sie ihren Unmut äußerte, war ihr offenbar völlig egal. Maribel zeigte sich ernüchtert, obwohl sie schon damit gerechnet habe, dass viele nicht begeistert darüber sein würden, dass sie schon wieder eine Chance bekomme. "Das ist im Moment nicht so angenehm für mich", gab die 18-Jährige zu.

Wie wir aber spätestens seit Heidi Klums Arroganz-Attacke in der letzten Folge wissen, gibt es eben nur eine, deren Entscheidung zählt: und das ist Heidi Klum höchstselbst. "Ich sehe bei Marie einfach keine Verbesserung", erklärte Heidi. "Maribel hat mir hingegen diesmal mehr angeboten."

Was in der Folge noch passierte, können Sie im GNTM-Couchticker nachlesen.