Als Mutter der Drachen, Daenerys Targaryen, kämpft Emilia Clarke in der kommenden finalen Staffel von "Game of Thrones" um den Eisernen Thron und den Sieg der Lebenden über die Toten. Was viele Fans bislang nicht wussten: Auch im echten Leben musste die Schauspielerin um ihr Leben kämpfen. Zweimal wäre die heute 32-Jährige fast gestorben.

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Den Rummel um die bevorstehende achte Staffel von "Game of Thrones" nutzte Daenerys-Darstellerin Emilia Clarke jetzt, um auf ein ernstes Thema zu sprechen zu kommen.

In einem Essay "The New Yorker" schrieb die Schauspielerin über die für sie schwerste Zeit seit Beginn der Serie, in der sie zwei Aneurysmen überlebte.

Emilia Clarke: "Mein Gehirn war beschädigt"

Das erste Aneurysma machte sich im Februar 2011 bemerkbar. Emilia Clarke war beim Fitnesstraining, als die Kopfschmerzen einsetzten. "Ich war so ermüdet, ich konnte kaum meine Sneaker anziehen", erinnert sich der Serienstar zurück. "Dann wies mich mein Trainer an, in die Plank-Position zu gehen und ich habe mich sofort gefühlt, als ob ein elastisches Band mein Hirn zusammendrückt." Zurück in der Umkleide sei der Schmerz immer schlimmer geworden. "Auf einer gewissen Ebene wusste ich, was passiert: Mein Gehirn war beschädigt."

Im Krankenhaus hätten die Ärzte per MRI-Verfahren einen Scan des Hirns gemacht und eine subarachnoidale Blutung festgestellt. "Eine lebensbedrohliche Art von Schlaganfall, die durch Blutung in den Raum um das Gehirn verursacht wird. Ich hatte ein Aneurysma, eine Ruptur der Arterie", berichtet Clarke.

Erst später habe sie erfahren, dass rund ein Drittel aller Aneurysma-Patienten diese Art von Schlaganfall nicht überleben. "Die nächsten drei Stunden machten sich Chirurgen daran, mein Gehirn zu reparieren. Dies sollte nicht meine letzte Operation sein, und es war nicht die schlimmste", so die Schauspielerin.

Schwere Zeiten für Emilia Clarke

Nach der OP konnte sie anfangs nicht einmal ihren vollen Namen sagen, erinnert sich Clarke an die schwere Zeit zurück. "Stattdessen kamen nur unsinnige Worte aus meinem Mund und ich geriet in vollkommene Panik. [...] Ich konnte mein künftiges Leben sehen und es erschien nicht lebenswert. Ich bin eine Schauspielerin, ich muss meine Zeilen auswendig können. Jetzt konnte ich mich nicht mal an meinen Namen erinnern." Dieser traumatische Zustand, der Aphasie genannt wird, verging jedoch und Emilia Clarke konnte Staffel 2 von "Game of Thrones" drehen.

2013 musste die Schauspielerin dann allerdings erneut unters Messer – ein zweites Aneurysma. Die Operation sei schlimmer und schmerzhafter gewesen als die erste. "Teile meines Schädels waren durch Titan ersetzt worden."

Auch aufgrund dieser schmerzlichen Erfahrungen setze sie sich heute für die Wohltätigkeitsorganisation "SameYou" ein, die Menschen mit Hirnverletzungen und Schlaganfällen entsprechende Behandlungen ermöglicht, erklärt Clarke. Sie selbst sei froh, dass sie noch da sei, um das Ende der Story von "Game of Thrones" mitzuerleben.  © 1&1 Mail & Media / CF

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