Als Sansa Stark wurde sie weltberühmt: Sophie Turner übernahm die Rolle in der Fantasy-Verfilmung "Game of Thrones", die auf den Erfolgsromanen (auf Deutsch "Das Lied von Eis und Feuer") von George R. R. Martin basiert, im Alter von 13 Jahren. Und wie ihr Serien-Charakter, wurde auch Tuner vor den Augen der Weltöffentlichkeit erwachsen. Uns hat sie verraten, wie sich das Ende dieses Karriere- und Lebensabschnitts anfühlt.

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Nach zehn Jahren und 74 Folgen hat die Westeros-Saga "Game of Thrones" am vergangenen Montag ein – zumindest für drei der jungen Starks – einigermaßen versöhnliches Ende gefunden. Viele Fans sehen das allerdings nach wie vor anders; sie starteten gar eine Petition, die die Macher der Serie dazu bewegen soll, die letzten Staffeln umzuschreiben.

Doch auch, wenn man mit der Entwicklung der Charakter und der Umsetzung der Geschichte zufrieden ist, muss man sich doch ziemlich ob der erstaunlich schlampigen Post-Produktion wundern.

Krasse Filmfehler schmälern Spaß am Finale

Nachdem in Folge vier der finalen Staffel allen Ernstes ein Kaffeebecher übersehen wurde, wartete die sechste und letzte Folge erneut mit einem krassen Fehler auf. Diesmal waren es Wasserflaschen, die rumstanden – und die anscheinend weder beim Dreh noch bei der digitalen Nachbearbeitung jemandem aufgefallen waren.

Auf Instagram jedenfalls nahmen die Stars der Serie emotional und versöhnlich Abschied. Sophie Turner zeigte ein Foto ihrer GoT-Familie mit den Worten: "Ohne euch wäre ich nicht die Person, die ich heute bin."

Auch für die Fans fand sie rührende Worte: "Danke, dass ihr diese Figuren geliebt und die Show bis zum Ende unterstützt habt."

Später nahm sie mit einem witzigen Schnappschuss von ihren Serien-Geschwistern Abschied. Getreu der Stark’schen Familienweißheit postete sie mit dem Kommentar "The pack survived" ("Das Rudel hat überlebt") ein Foto, dass Arya (Maisie Williams) mit Sonnenbrille und Bran (Isaac Hempstead-Wright) ohne Hose zeigt.

Doch Spaß beiseite: Kommt bei einem Schauspieler nicht auch ein bisschen Erleichterung auf, wenn so epische Serie, die über viele Jahre das Leben bestimmt hat, zu Ende geht? Bei einem Pressetermin zum Start von "X-Men: Dark Phoenix" konnten wir uns eine kleine Frage zum Ende von "Game of Thrones" nicht verkneifen.

Sophie Turner: "Das GoT-Ende ist auch befreiend"

Sophie ist durchaus hin- und hergerissen: "Speziell heute (der Tag, an dem das GoT-Finale ausgestrahlt wurde, Anm. d. Red) fühlt es sich natürlich sehr traurig und auch seltsam an", so Turner im Interview.

Doch dass die Erfolgsserie nun zu einem Ende gekommen ist, sei "aber auch befreiend", erklärt Turner. Sie fährt fort: "Nun habe ich Zeit für andere Projekte und kann die nächsten Schritte in meinem Leben machen. Und das ist sehr aufregend."

Mit den "X-Men" bald im Kino

Eines der großen Projekte, das sie schon während der Dreharbeiten zu Game of Thrones in Angriff genommen hat, können wir ab dem 6. Juni im Kino sehen. Für "X-Men: Dark Phoenix" schlüpft Sophie Turner erneut in die Rolle der Mutantin Jean Grey. Die hat Kontakt mit einer außerirdischen Macht, wodurch ihre ohnehin schon übernatürlichen Kräfte noch einmal gewaltig verstärkt werden.

Soviel Power bringt bekanntlich große Verantwortung mit sich, und Jean hat es schwer, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden. Probleme macht ihr dabei unteranderem die fiese Außerirdische (Jessica Chastain), die selbst großes Interesse der Macht hat. Doch wie Sansa in "Game of Thrones" weiß auch Jean Grey: Wenn‘s drauf ankommt, ist auf die eigene Familie verlass.

Und wo in Nord-Westeros die Starks zusammenhalten, kann sich Jean ganz am Ende doch auf ihre Wahlfamilie – die Mutanten um Charles Xavier (James McAvoy) - verlassen. (dh)

Der neue Trailer zu "X-Men: Dark Phoenix"

Die Verwandlung von X-Men-Charakter Jean Grey (Sophie Turner) zu "Dark Phoenix" startet im Sommer 2019 in den Kinos. Mit dabei natürlich außerdem: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, und Nicholas Hoult.