Heimlich, still und leise wurde Frank Elstners letzte große Show abgesetzt: "Die große Show der Naturwunder" ist Geschichte – trotz Millionen-Quote. So ganz verschwindet Elstner aber nicht vom Bildschirm.

Seit 2006 präsentierten Frank Elstner (75) und Ranga Yogeshwar (58) die Wissenssendung "Die große Show der Naturwunder". Darin befassten sie sich mit Naturphänomenen aus der Tier- und Pflanzenwelt.

Nun der Hammer: Ab sofort soll damit Schluss sein!

"Der SWR hat beschlossen, die Show nicht mehr zu produzieren. Wir danken Frank Elstner für seinen großen, persönlichen Einsatz", zitiert die "Bild" einen Sprecher des Südwestrundfunks (SWR), der die Show produzierte.

Letzte Show lief im Mai 2017

Der SWR wolle durch die Absetzung der Elstner-Show "die Schärfung des Primetime-Sendeplatzprofils am Donnerstag im Ersten unterstützen. Dort sollen künftig mehr fiktionale Inhalte wie Fernsehfilme, Krimireihen und Serien gezeigt werden."

Am 4. Mai 2017 lief "Die große Show der Naturwunder" letztmals. Damals wusste aber wohl noch keiner, dass es tatsächlich die letzte Show bleiben sollte. Am 21. Oktober läuft die Wiederholung der Ausgabe im SWR.

Im Laufe der Jahre verlor die Sendung immer mehr Zuschauer: Laut der Medienseite "Quotenmeter.de" schalteten 2010/11 im Schnitt rund fünf Millionen Menschen ein, 2012 kam die Show auf mehr als vier Millionen Zuschauer.

Bei der letzten Ausgabe hätten aber nur noch 3,54 Millionen Zuschauer eingeschaltet.

Frank Elstner: "Ich bin nicht böse"

Damit hat das Show-Urgestein Elstner ("Wetten, dass..?", "Verstehen Sie Spaß?") seine letzte große Show verloren.

Der 75-Jährige nimmt es sportlich: "Ich bin deshalb nicht böse auf die ARD, obwohl ich der Meinung bin, dass es ein schönes Format für den Sender war. Man hätte die Sendung noch eine Weile fortführen können", sagt er der "Bild".

Für Neues wäre Elstner offen, wenngleich er skeptisch ist: "Das Konzept müsste schon sehr zu mir passen." Nun werde er sich verstärkt auf seine Natur- und Tierfilme konzentrieren.

Elstner bleibt dem TV-Geschäft also noch erhalten - auch wenn er seltener zu sehen sein wird.