"Ich bin ein Star - holt mich hier raus": Beichten und Geständnisse im Dschungelcamp

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Schonungslose Offenheit gehört seit Jahren zum Dschungelcamp dazu. Manch ein Promi enthüllte dabei sehr intime Details. Wir haben einige der größten Dschungel-Beichten für Sie zusammengestellt. (thp)

Tommi Piper (Staffel 13): Was die Dschungel-Beichten anging, machte Tommi Piper in der aktuellen Staffel der RTL-Show den Anfang. Schon am zweiten Tag des Camps gestand er Gisele Oppermann, dass er seit Jahren "ein fürchterliches Verhältnis" zu seiner Frau habe. Der Grund: Pipers Angetraute ist Alkoholikerin.
Wie Piper weiter verriet, leide er so sehr unter dem Alkoholismus seiner Frau, dass er selber Herztabletten einnehmen müsse. Deswegen habe er seiner Frau auch gedroht auszuziehen, sollte sich nach seiner Zeit in Australien nichts an ihrem Problem ändern.
Doreen Dietel (Staffel 13): Die ehemalige "Dahom ist Dahoam"-Darstellerin gestand im Dschungel, dass sie ihre Arbeit bei der Fernsehsendung über alles gestellt habe. Sogar ihren eigenen Sohn habe sie dem Job untergeordnet.
Demnach hätte sie ihn "allein Zuhause gelassen", und zwar auch, als es ihm nicht gut ging. Wie sie am dritten Tag im Camp betonte, bereue sie diesen Umstand inzwischen.
Bastian Yotta (Staffel 13): An Tag elf erzählte der selbsternannte Millionär Mitcamper Felix van Deventer von dem Verhältnis zu seinem Vater und seiner schlimmen Kindheit. "Ich bin als Kind sehr, sehr viel geschlagen worden", offenbarte er am Lagerfeuer. Er habe heute noch Narben davon.
Allerdings nicht aus dem Affekt heraus, sondern mit System. "Es gab die ganze Woche über eine Plus- und Minus-Liste und wenn ich am Freitag mehr Plus hatte, durfte ich ins Kino gehen. Wenn ich mehr Minus hatte, gab es zehn Stockhiebe." Es sei ein krasser Psychoterror gewesen. Nicht die Schmerzen seien dabei das Schlimme gewesen, sondern die Ungewissheit.
Sydney Youngblood (Staffel 12): Die Penis-Beichte des US-Sängers gehört heute noch zu den unvergessenen Dschungel-Momenten. "Ich sage immer: Ich habe eine große Stimme, aber der liebe Gott hat mir einen kleinen Penis gegeben", so Youngblood während seiner Zeit im Camp. Für manch einen Zuschauer dürfte das vermutlich ein wenig zu viel Information gewesen sein.
Tina York (Staffel 12): Tina York machte im Dschungelcamp ebenfalls private Details aus ihrem Leben publik. So verriet die Sängerin, dass sie zwölf Jahre lang magersüchtig gewesen sei.
Zeitweise habe sie nur noch 40 Kilogramm gewogen. Mit den Spätfolgen der Krankheit habe sie noch heute zu kämpfen.
Tatjana Gsell (Staffel 12): Im Anschluss an Yorks Beichte, verriet auch Tatjana Gsell, dass sie ebenfalls schon an Magersucht gelitten habe. Außerdem berichtete sie noch von ihrem Liebesleben, welches oftmals wenig schön gewesen sei.
So sei einer ihrer Ex-Freunde sexsüchtig gewesen und ein anderer ein Schläger, der sie zudem auch noch gestalkt haben soll.
Gina-Lisa Lohfink (Staffel 11): Auch sie berichtete von ihren Verflossenen: "Ich bin an ganz viele falsche Menschen geraten und an böse, die mir wirklich wehgetan haben. Mit mir wurde viel schon gemacht", so Gina-Lisa-Lohfink. Von einem ihrer Ex-Partner sei sie beispielsweise sogar geschlagen worden.
Florian Wess (Staffel 11): Als "richtiges Dreckschwein" bezeichnete sich Florian Wess im Dschungelcamp. Der Grund für seine Selbstkritik: Wess hatte zuvor gestanden, in der Vergangenheit Drogenprobleme gehabt zu haben.
Schuld an seinem Drogenkonsum war die Trennung seiner Eltern. Im Anschluss an diese sei er "so eine Art Junkie" geworden. Sogar Wahnvorstellungen habe er aufgrund der Drogen erlebt.
Jens Büchner (Staffel 11): Eine besonders emotionale Beichte legte der 2018 verstorbene Jens Büchner ab.
Im Zuge der RTL-Show erzählte "Malle-Jens", dass er nach der Scheidung von seiner ersten Frau versucht habe, sich das Leben zu nehmen. "Ich habe eine Flasche Schnaps und Herztabletten zusammen genommen", erklärte er 2017. Sein Herz habe daraufhin mehrere Sekunden lang ausgesetzt.
Thorsten Legat (Staffel 10): "Ich habe meinen Vater gehasst wie die Pest", erklärte Ex-Fußballer Thorsten Legat beim Dschungelcamp 2016. Selbiger habe seine "Familie tyrannisiert" und sei auch gewalttätig geworden.
Zudem verriet Legat, dass er in der Vergangenheit von seinem Vater missbraucht wurde. Völlig neu war diese Offenbarung allerdings nicht. Bereits in seiner 2014 erschienen Biografie hatte Legat die furchtbaren Details zu seinem Vater enthüllt.
Menderes Bagci (Staffel 10): Zum Zeitpunkt seiner Teilnahme bei "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" war Bagci bereits 31-Jahre alt. Thorsten Legat entlockte dem späteren Dschungelkönig damals, dass er noch Jungfrau sei.
Er habe die Richtige einfach noch nicht gefunden, erklärte Bagci. Legats Kommentar zu dem Geständnis: "Das ist doch ein Bedürfnis, wie jeden Tag auf den Pott gehen. Du bist ein Junge, mach mal Kasalla."