Seit dem Dschungelcamp 2017 kennt jeder Hanka Rackwitz – und ihre Besonderheiten. Wie geht es ihr heute, ein Jahr nachdem sie trotz Zwangsstörung im Dschungelcamp Vize-Königin geworden ist?

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Die Euphorie nach dem fast gewonnenen Dschungelcamp hielt nicht lange an, wie ein Besuch von "Stern TV" zeigt: Hanka verbringt wieder bis zu acht Stunden pro Tag mit Zwangshandlungen.

Nach einem Nervenzusammenbruch sah sie endlich ein, dass sie eine stationäre Therapie braucht.

Fortschritte bei Hanka Rackwitz

Nach 20 Wochen besucht sie das Kamerateam wieder – und trifft eine wesentlich ausgeglichenere Hanka Rackwitz an. Ihre größte Angst, nämlich die vor Keimen, wird immer kleiner.

Stolz präsentiert sie ihre Fortschritte: Umarmungen, Yoga auf dem Boden und Gäste in der Wohnung sind jetzt möglich.

"Mein Kopf ist zu 90 Prozent zwangsfrei. ich bin zum ersten Mal in meinem Leben stolz auf mich", so die 48-Jährige, die von "Big Brother" über den Dschungel bis "Mieten, Kaufen, Wohnen" schon in jeglichen Reality-Shows war.

Nun muss Hanka aber das nächste Problem angehen, das oft mit einer Zwangsstörung einhergeht: die Einsamkeit.

Sie sei viel allein, sagt sie am Tisch mit "Stern TV". "Und ich muss sagen, dass ich da fast ein bisschen hoffnungslos bin, weil ich ... ich seh' die Lösung dieser Aufgabe nicht."

"Ich kann das Zwischenmenschliche nicht so"

Der Versuch, einen Abend mit Freunden ihrer Schwester zu verbringen, wird dann auch zur großen Herausforderung für Hanka. Völlig gestresst schneidet sie sich beim Kochen in den Finger und verfällt in alte Rituale mit dem Desinfektionsspray.

Letztendlich sitzt sie nicht mit ihren Gästen am Tisch, sondern isst alleine in der Küche. "Ich kann das Zwischenmenschliche irgendwie nicht so", entschuldigt sie sich, als sie schließlich doch noch mit einem Glas Wein Platz nimmt.

Am Tisch lachen schließlich alle über Hankas Spruch: "Es wäre schon schön, wenn ihr irgendwann geht."

Vermutlich war er ernst gemeint. Der Weg ist noch lang. (mia)  © top.de