Jetzt hat's Thomas Häßler doch erwischt: "Icke" ist nach insgesamt fünf Nominierungen raus aus dem Dschungelcamp. Hanka Rackwitz, Florian Wess und Marc Terenzi stehen damit im Finale. Doch bevor Letzterer sich darüber freuen konnte, musste er es mit einem Krokodil aufnehmen.

Andreas Maciejewski
Eine Kolumne
von Andreas Maciejewski, Redakteur Unterhaltung

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Thomas Häßler ist raus aus dem Dschungelcamp

Beinahe hätte er es geschafft, der Lausbub Thomas Häßler. Er hatte sich in den vergangenen 15 Tagen so still verhalten im Dschungelcamp, dass man kaum bemerkte, dass er noch drin sitzt. Nur wenn ihm einer seine Kippen wegnahm, muckte er kurz auf.

Im Halbfinale am Freitagabend fällt den Zuschauern aber auf: Huch, da ist ja noch einer! Und sie wählen den Fußball-Weltmeister von 1990 prompt aus dem Camp. Ciao, "Icke".

Damit ziehen drei Kandidaten ins Finale am Samstag ein: Hanka Rackwitz, Marc Terenzi und Florian Wess. Die drei dürfen sich übrigens wünschen, was sie an ihrem letzten Tag im Camp essen wollen. Ihre Henkersmahlzeit quasi.

Erstaunlich ist Florians Essenswahl. Nach 15 Tage hungern, wenigen Sternen und mindestens fünf Kilo weniger auf den Rippen sucht er sich einen Veggie-Burger aus. Einen VEGGIE-BURGER! Da hätte er auch um ein Brötchen bitten können. Reis und Bohnen sind ohnehin da, zusammenkleben und zwischen das Brot klemmen. Fertig!

Dschungelcamp 2017: Thomas "Icke" Häßler muss das Camp verlassen

Auch eine Kandidatin musste ganz zum Schluss zittern. © RTL Television

Marc Terenzi holt alle Sterne

Marc Terenzi muss zu einer Prüfung namens "Kanalverkehr". Was für ein spitzfindiger Name. Ich kann mir gut vorstellen, wie die RTL-Schreiber zusammensaßen und vor Lachen mit den Fäusten auf den Tisch gehauen haben. Bei uns läuft es schließlich auch so.

Marc macht seine Sache jedenfalls gut. Da gibt's keinen Grund, zum blöd daherreden. Er taucht unter Wasser nach acht halben Sternen und muss sich Schlangen, Spinnen und anderem Getier stellen. Herrlich ist sein denglischer Zwischenruf: "Frosch in my mouth!"

Als Endgegner schwimmt ihm ein Krokodil entgegen. Ausgeklügelt wie RTL ist, schaltet der Sender nach Marcs Worten "Oh scheiße, ein Krokodil hier" sofort in die Werbung. So gehen Cliffhanger.

Doch die Geschichte mit dem Krokodil ist halb so wild. Es ist in einem Käfig eingesperrt und kommt Marc nicht zu nahe. Mit allen möglichen Sternen taucht er wieder auf. Das Team bekommt endlich wieder ordentlich was zu essen.

Hoffentlich keinen Veggie-Burger.

Dschungelcamp 2017: Marc Terenzi ist der "Crocodile Dundee"

Todesmutig legt er sich mit einem Krokodil an. Nun ja, fast ... © RTL Television

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