Mehrere Zoffs, ein Wildpinkler und ein Kamelhirn-Snack: Das Dschungelcamp 2016 gibt gleich am ersten Tag mehr Gas als die komplette vergangene Staffel. Mehrere Rollen kristallisieren sich bereits heraus: Dschungel-Zicke, -Philosoph und -Alphamännchen.

Wer zog im Dschungelcamp blank?

Schon am ersten Tag zeigt das Dschungelcamp, wo es lang geht. Nackte Haut gehört einfach zum guten Ton in der Trash-TV-Show von RTL. Dabei lassen gleich mehrere Kandidaten durchblitzen, was sie haben.

Bei manchen will man es vielleicht sogar sehen, bei anderen wiederum weniger. Gunter Gabriel gehört definitiv zur zweiten Sorte. Angekommen im Camp duscht er sich erst einmal. Er schrubbt fleißig in seiner Badehose herum, natürlich nicht ohne seine runzlige Kehrseite zu zeigen. Seine 73 Jahre alte Kehrseite.

Doch ein Gunter Gabriel macht keine halben Sachen. Wenn er schon mal da ist und das Wasser so schön plätschert, pinkelt er gleich mitten in den Wasserfall hinein. Dass dieses Wasser in den Badetümpel hinein läuft, ist ihm herzlich egal.

Auch die Damenwelt zeigt munter drauf los: Beim Umziehen lassen Jenny Elvers und Sophia Wollersheim ihre Schlüpfer blitzen. Geht ja auch nicht anders. Die Kamera hält voll drauf.

Die Wollersheim muss später noch zu einer Prüfung und widerlegt eine Theorie: Große Brüste schwimmen nicht oben.

Wie hoch war der Zickenfaktor?

Da ist noch Luft nach oben. Einziger Höhepunkt bisher: ein Beef zwischen Nathalie Volk und Helena Fürst.

Helena weist die Ex-GNTM-Kandidatin darauf hin, dass ihre Unterhose heraus blitzt. Die reagiert richtig pissig.

Dann entbrennt ein kurzer Streit zwischen den beiden. Mit Nathalies Kommentar: "Vielleicht hat Helena nur ihre Tage" findet er seinen Abschluss.

Wenn ein Mann diesen Kommentar losgelassen hätte, wäre das nicht der Schlusspunkt gewesen, es wäre die Ausgangssituation einer Eskalation gewesen.

Wer überzeugte mit seinen "Weisheiten"?

Definitiv David Ortega. Der Ex-Darsteller von "Köln 50667" hat Sprüche, Ideen und Erkenntnisse auf Lager, die man selbst nach mehrminütigen Nachdenken nicht versteht. Auch viele Twitter-User sind ratlos:

Bei einer Prüfung hat David übrigens ein Kamelhirn vorgesetzt bekommen. Er starrt es eine Minute lang an, isst jedoch nichts davon. Vielleicht hätte aber genau das geholfen.

Wer war der schrulligste Dschungelcamper?

So richtig schrullig ist bis jetzt keiner. Höchstens Menderes Bagci. Das war aber zu erwarten.

Außerdem kümmert er sich rührend um den oft sehr nervigen Rolf Zacher. Als dieser sich in seinem Mikrofon verheddert, will ihm Menderes mit einer Engelsgeduld helfen. Obwohl ihn der 74-Jährige ständig anblökt und beleidigt.

Wie ein Altenpfleger knöpft Menderes Rolf sein Hemd wieder zu. Der motzt ihn an: "Ja, willst du mir jetzt auch noch einen runter holen?" Menderes antwortet selig ruhig, lieb und nett: "Ich mache doch nur dein Hemd zu."

Skurill ist er schon ein wenig, der Menderes. Jedenfalls kommt er sehr sympathisch rüber.

Wer war der Krawallbruder?

Thorsten Legat und Rolf Zacher streiten sich um diesen Titel. Der 74-Jährige hat bereits bei der Kabbelei mit Menderes bewiesen, dass er ein unangenehmer Zeitgenosse sein kann. In Thorsten Legat könnte er aber seinen Meister gefunden haben.

Zacher, Vegetarier, will etwas vom Reis des Ex-Fußballers abhaben. Der sieht das aber gar nicht ein und bedroht Rolf zur Sicherheit gleich mal. Damit die Grenzen gesteckt sind. So dass ein sich anbahnender Kampf der Möchtegern-Alphamännchen gar nicht erst entfaltet.

Fazit: Das war nur der Anfang der Auseinandersetzung zwischen den beiden.