Spielzimmer, Seile und Co.: Fun Facts zu "Fifty Shades of Grey"

Mit "Fifty Shades of Grey" hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Dakota Johnson spielte im Jahr 2015 zum ersten Mal die Rolle der Anastasia Steele in der erotischen Roman-Verfilmung. Am 4. Oktober feiert die Schauspielerin ihren 30. Geburtstag. Wir haben neun witzige Fakten über "Fifty Shades of Grey" gefunden, die wahrscheinlich nur echte Fans kennen. © spot on news

Dakota Johnson kam nicht gleich für die Rolle der Anastasia Steele infrage: Lucy Hale ("Pretty Little Liars") sprach ebenfalls vor. Die Rolle sei ihr jedoch "unangenehm" gewesen, verriet sie 2014 im Interview mit der "Cosmopolitan". "Es gab Dinge, bei denen es mir peinlich war, sie laut vorzulesen. Es ist eine der Sachen, bei denen du dich entweder mit vollem Herzen engagieren musst oder du machst dich zum Narren."
Er war wohl mit vollem Herzen dabei: Um sich auf seine Rolle vorzubereiten, besuchte der Christian-Grey-Darsteller Jamie Dornan einen Sex-Dungeon. "Es war sehr verspielt und gemütlich und überhaupt nicht dunkel und ernst. Es wurde viel gelacht", erzählte der Schauspieler 2015 in einem Interview mit dem "GQ"-Magazin.
Auch im Film selbst wurde viel Wert auf Authentizität gelegt: Dakota Johnsons überraschende Reaktion in der Szene, in der sie als Anastasia Steele zum ersten Mal das "Spielzimmer" von Christian Grey erblickt, ist nicht gespielt. Johnson durfte das Zimmer vor den Dreharbeiten nicht sehen, damit sie so überrascht und geschockt wie möglich erscheint.
Als Werbegag wurden für die "Fifty Shades of Grey"-Charaktere Christian Grey und Anastasia Steele Twitter-Accounts eingerichtet, die zusammen rund 295.000 Follower haben. Im wirklichen Leben sind weder Dakota Johnson noch Jamie Dornan besonders aktiv in den sozialen Medien.
Doch auch über die Romanvorlage der Filme gibt es einige Fun Facts: Nach der Veröffentlichung der Bücher ist die Zahl der Verkäufe von Seilen in US-amerikanischen Baumärkten in die Höhe geschossen, wie die "New York Post" im Jahr 2012 berichtete. Demnach seien vor allem "weiche Baumwollseile" gekauft worden.
Eigentlich beruht der Roman zum Film auf einer Fanfiction: Im Jahr 2009 schrieb Autorin E. L. James eine eigene Geschichte zu "Twilight" von Stephenie Meyer. Ihr Liebespaar hieß damals Isabella Swan (Kristen Stewart, r.) und Edward Cullen (Robert Pattinson, l.) – erst später wurden die Vampir-Charaktere zu Anastasia Steele und Christian Grey umgewandelt und erhielten ihre eigene Handlung.
Die "Fifty Shades of Grey"-Bücher erregten nicht nur die Aufmerksamkeit von Literatur-Kritikern, sondern auch von Wissenschaftlern. Die Sexualerzieherin Debby Herbenick sagte im Jahr 2012 in einem Interview mit der "Washington Post": "'Fifty Shades' bringt viele Menschen dazu, offener über Sex, Sexualität, Verlangen und Interesse nachzudenken und zu sprechen."
E. L. James (Bild), die Autorin der Bücher, hat für ihre Fans extra Playlisten auf YouTube erstellt. Die enthaltenen Songs kommen alle in ihren Büchern vor – sie hat somit gewissermaßen einen Soundtrack zu ihren Romanen geschaffen. Unter anderem sind Lieder von Britney Spears, den Kings of Leon, Frank Sinatra oder Michael Bublé zu hören.
Auch Promis lieben die Bücher: Sänger und Schauspieler Harry Styles ist offenbar ein Fan von "Fifty Shades of Grey". In einem Interview mit "The Sun" erzählte er, er könne sogar davon lernen. "Ich denke, es ist eine lehrreiche und interessante Lektüre."