Buschmann bei "Ninja Warrior Germany": "Wir casten hier auch für den Bachelor"

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Nach holprigem Start tut "Bachelor in Paradise" jede Werbung gut. Das dachten sich auch Frank Buschmann und Jan Köppen und rührten am Rande von "Ninja Warrior Germany" mächtig die Trommel. Sogar Pop-Titan Dieter Bohlen war - im Geiste - im Parcours dabei!

"Unser Parcours ist so gnadenlos - der sollte eigentlich in der nächsten DSDS-Jury sitzen!", witzelte Jan Köppen. Buschi sprang gleich DSDS-Oberjuror Dieter Bohlen (Spitzname: der Pop-Titan) zur Seite: "Eisen kann Titan nicht ersetzen!" Buschi selbst schielt aber nach nem neuen Job: "Ich bewerbe mich als Barkeeper bei 'Bachelor in Paradise'!"
Noch eine RTL-Werbung: Arash Vaezi (43) ist so was wie "der Menderes von NWG" (Buschi): Wie das "DSDS-Maskottchen" in jeder Staffel am Start - und immer schnell raus. "Nein", stöhnte Buschi, als Arash nach den Sprungstangen ins Wasser rutschte. "Ich komme wieder!" drohte er. "Ich auch!", sagte Jan. Buschi: "Das ist zu befürchten. Beides."
"Der sieht aus wie ein fitter Mario Basler", meinte Jan, als Markus Malle das Motto "Malle ist nur einmal im Jahr" bei NWG wahr werden ließ. Der Mann ist 47 und vierfacher Opa. Und bockstark! Buschi: "Boah, ist der trainiert!" Der noch aktive Turner (3. Bundesliga) verpasste das Halbfinale knapp. Aber im nächsten Jahr wird wieder Malle sein!
Dustin Herbrüggen (23) musste sich aufgrund eines angeborenen Herzfehlers schon vier Operationen unterziehen. Trotzdem bot er im Parcours eine "bockstarke" (Buschis Lieblingswort nach "Griffkraft") Leistung - bis zum Hangellabyrinth (Foto), da war Endstation. Aber: Herbrüggen? War da nicht was?
Eben! Ein Herbrüggen, nämlich Dustins Bruder Davin, gewann 2019 DSDS! Natürlich fieberte er mit Bruderherz mit. Und sang mit ihm zum Abschied (auf Wunsch von Laura Wontorra) "Living On A Prayer" von Bon Jovi. Laura (im Foto links) und Jan grölten auch mit. Beherzt. Aber genauso falsch.
Als "Indian Fire" waren die drei ninjaverrückten Heidl-Geschwister bei Team-NWG dabei. Diesmal waren alle auch als Solisten im Parcours, Mercy (24), das Heidl-Küken, zum ersten Mal: "Ruhig, Jungs, ich schaff das!" Es wurden "berühmte letzte Worte", an der ersten Sprungstange war's für die Friseurmeisterin vorbei. Abgang mit topgestylten Haaren...
"Ich hab bei dem immer Angst, dass er overpaced!" Jans Geunke strafte Jescher (26), der Älteste der Heidls, anfangs Lügen: In der Vorrunde meisterte er sogar die 5,50 Meter hohe Megawand (Jan: "Yeah, Yeah, Jescher!"). In Runde zwei bekam der Moderatoren-Nostradamus doch Recht: Jescher wasserte nach dem Rohrschlitten - Aus!
Als Manasse (26) an der Himmelsleiter in die Wasserhölle fiel, war - so Buschi - "Indian Fire komplett gelöscht!" So muss die Klärung von Jans Kalauer ("Wenn ein Heidl den Mount Midoriyama bezwingt, ist das dann der Heidlberg?") verschoben werden. Auf nächstes Jahr, denn, so Mercy: "Wir kommen wieder, NWG ist unser zweites Zuhause!"
"Na, du alte Wettkampfsau!", lobte Laura überschwänglich. Denn für Cindy Wagner (24) gilt nicht nur "klein, aber oho", sondern "die Kleinste wird die Größte sein"! Die Augsburgerin (1,54 Meter) bewältigte als einzige Frau in der zweiten Runde den Rohrschlitten (Buschi: "Ja, jaaaa, Mädchen, flieg ins Halbfinale!"). Und steht somit im Halbfinale!
Lokomotivführer Michael Rindisbacher (33), Finalist 2017, düste wie eine Dampflok durch die Vorrunde und die Megawand empor (Foto)! In der zweiten Runde holte den Schweizer aber ein alter Fluch ein: Er scheiterte, wie im Vorjahr, am Rohrschlitten. Knallhart ausgebremst.
Tobias Eberle schien am falschen Platz: "Der sieht aus, als würde er meiner großen Tochter Mathe-Nachhilfe geben", meinte Buschi. Aber Jan ahnte mehr: "Der ist ne Wundertüte mit tollem Ninja-Body!" Letztlich wurde "das Küken" der erste, der in Runde zwei den Kamin (Foto) emporstieg und ins Halbfinale einzog.
"Hmmm, ist der gut!" Buschi genoss die "Demonstration", die Michael Streif (27) im Parcours zeigte und mit der er als zweitschnellster Finisher ins Halbfinale einzog. Und das bei seiner Premiere! Dass der Polizist dazu auch noch gut aussah, fiel vor allem Jan auf: "Das könnte der neue Bachelor sein!". He's got the skills AND the look!
"Ninja-Sport in Perfektion!" Buschi war hin und weg von Max Prinz und wurde poetisch ("Das ist Kunst! Der Nurejew des Parcours'!"). Der 20-jährige Prinz wurde zum König und vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert. Vor allem bei den Griffkraftelementen Hangellabyrinth und Hangelstäbe (Foto) war er bärenstark. Und flog als Bester ins Halbfinale.
Ins Halbfinale, ohne auch nur einmal gebuzzert zu haben! Das Kunststück gelang Daniel Schmidt (28). Der 23-fache Deutsche Meister im Trampolinspringen, seit Anbeginn von NWG bei jedem Wettbewerb dabei, wurde zum Paradebeispiel für einen "Lucky Loser". Da war er aber nicht alleine ...
"Ich, Tarzan, Halbfinale!" Es hatte auch viel mit Glück zu tun, dass Michael Siegmund (38), NWG-Stammgast im Lendenschurz, das noch vermelden konnte. Denn sowohl in Vor- wie Zwischenrunde griff Tarzan daneben. Nicht an der Liane (Foto), aber im Hangellabyrinth und an den Hangelstäben. Aber: Noch mal gut geflogen, äh, gut gegangen.
"Für mich ist der im erweiterten Favoritenkreis!" Buschi legte sich rasch fest, als er Patrick Sondereggers (35) durch den Parcours ins Halbfinale fiegen sah. Als Finisher in der Vorunde souverän, in Runde zwei (nach Abgang am Hangellabyrinth) als "Lucky Loser". Patrick hat eine inbrünstig mitfiebernde Freundin und ein klares Ziel: "Das Finale!"
Ein frühes Aus für einen "ewigen Helden"? Philipp Boy (31) ist Gewinnen gewöhnt. Verlieren aber auch. Er holte zwei EM-Goldmedaillen im Turnen, aber auch etliche silberne und bronzene Trophäen. Bei NWG gewann er 2018 den Team-Promi-Wettbewerb. Diesmal gab er in Vor- und Zwischenrunde (Foto) nicht den Zappel-, sondern den "zweifachen Sturzphilipp".
In der Vorrunde machte Tobias Holz (18), NWG-Frischling, nicht sich, sondern die anderen nass - er pflügte als Schnellster durch die Vorrunde! In der Quali scheiterte er am Rohrschlitten (Foto) und "seiner Unerfahrenheit" (Jan). Dadurch bekam Philipp Boy wie ein Zombie unerwartet ein zweites Leben - die "lebende Leiche von NWG". Ab ins Halbfinale!
Eine Frau, nur drei Finisher, aber vier eigentlich gescheiterte "Lucky Loser" erreichten das Halbfinale: Patrick Sonderegger, Michael Siegmund, Max Prinz, Tobias Eberle (hinten von links), Daniel Schmidt, Philipp Boy, Cindy Wagner und Michael Streif (vorne von links) dürfen weiter vom NWG-Sieg und 300.000 Euro träumen.