"Breaking Bad": Das machen Aaron Paul und Co. heute

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Vor mehr als zehn Jahren flimmerte die erste Folge von "Breaking Bad" über die Fernsehbildschirme. Vor allem wegen ihrer spannungsgeladenen Geschichte und den perfekt besetzten Charakteren wurde die Serie ein Erfolg. Am Geburtstag von Aaron Paul stellt sich die Frage: Was machen die Seriendarsteller eigentlich heute? © 1&1 Mail & Media/spot on news

Aaron Paul feiert am 27. August seinen 40. Geburtstag. Bekannt wird er durch die Figur "Jesse Pinkman" - einer der tragischen Helden von "Breaking Bad". Er wird zum Star, die ganz große Karriere folgt nach Serienende allerdings nicht. Zwar feiert er mit "Need for Speed" 2014 einen Kinoerfolg, danach gerät seine Karriere allerdings ins Stocken. Damit ist er nicht alleine: Auch andere "Breaking Bad"-Darsteller knüpfen nicht an den Erfolg an.
Bryan Cranston zählt längst zu Hollywoods Charakterdarstellern. Er ist damit die perfekte Wahl für "Walter White" in "Breaking Bad". Seine Karriere geht auch nach Serienende weiter nach oben: So spielt er in Blockbustern wie "Godzilla" (2014) oder "Trumbo" (2015) mit – wofür er sogar eine Oscarnominierung erhält. Das Herz vieler Fans hatte er aber schon in den frühen 2000er Jahren erobert - als Vater "Hal" in der kultigen Sitcom "Malcolm mittendrin".
Eigentlich soll Bob Odenkirk alias "Saul Goodman" nur kurz bei "Breaking Bad" auftauchen. Doch die Fans lieben den schmierigen Anwalt, weshalb seine Rolle größer wird. Er übernimmt im Ableger "Better Call Saul" die Hauptrolle, die erste Staffel erscheint 2015. Für seine Darstellung wird er mehrfach für einen Emmy nominiert. Daneben spielt er in verschiedenen Kinoproduktionen mit: Sowohl in "Die Verlegerin" (2017) als auch in "Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht möglich" (2019) übernimmt er eine Rolle.
Jonathan Banks ist schon seit den späten 70er Jahren als Schauspieler tätig. Nach "Breaking Bad" ging es für ihn natürlich weiter in seinem Fach. Wie Bob Odenkirk ist auch er seit 2015 im Spin-off "Better Call Saul" zu sehen. Dort gilt er allgemein als heimlicher Star der Serie – vielleicht auch, weil sich seit der ersten Staffel eine eigenständige Geschichte um ihn herum gesponnen hat.
Anna Gunn verkörpert in "Breaking Bad" die Rolle der "Skyler White". Für viele ist sie die nervigste Figur, was auch von den Drehbuchschreibern beabsichtigt ist. Auch wenn sie den Charakter großartig verkörpert, gerät ihre Karriere nach dem Ende der Serie ins Stocken. In "Gracepoint" spielt sie zwar eine Polizistin – doch die Serie floppt. Seitdem übernimmt sie nur kleinere Nebenrollen in TV-Produktionen.
Im Alter von 16 Jahren gelingt RJ Mitte der Durchbruch als "Walter White, Jr." in "Breaking Bad". Doch es bleibt bis heute sein größter Erfolg vor der Kamera. Denn wie seine Figur leidet er an der Krankheit Zerebralparese. Allerdings ist sie bei ihm weniger stark ausgeprägt, als bei seinem Serien-Charakter. Nach dem Ende der Serie setzt er sich für die Inklusion von Künstlern mit Behinderung ein und ist Sprecher der Kampagne "Inclusion in the Arts and Media of Performers With Disabilities".
Dean Norris spielt den Polizisten "Hank Schrader" von der Drogenfahndung in "Breaking Bad". Nach seiner Zeit in der Erfolgsserie bleibt er der Welt der TV-Serien treu. Er spielt unter anderem einen Air Force-Captain in der beliebten Sitcom "The Big Bang Theory" und ist als "James Rennie" in der Serie "Under the Dome" zu sehen.
Betsy Brandt gelingt mit ihrer "Breaking Bad"-Rolle als "Marie Schrader" der Durchbruch als TV-Darstellerin. Die Mutter von zwei Kindern ist 2013 Teil der "The Michael J. Fox Show" und seit 2015 gehört sie zum festen Teil der Sitcom "Life in Pieces" mit Dianne Wiest und James Brolin. In der verkörpert sie die "Heather Hughes".
Von 2009 bis 2011 verkörpert Gustavo Esposito den Dorgenboss "Gustavo Fring" in "Breaking Bad". Für seine Rolle wird er 2012 sogar für einen Emmy als bester Nebendarsteller nominiert. Und seine TV-Karriere geht weiter: Von 2012 bis Mai 2014 ist er als "Captain Neville" in der Mysteryserie "Revolution" zu sehen. Allerdings lässt ihn die Rolle des Drogenbosses nicht los: Seit der dritten Staffel spielt auch er im Spin-off "Better Call Saul" mit. Für seine darstellerische Leistung wird er 2019 für einen weiteren Emmy nominiert.
2009 schlüpft Krysten Ritter in der zweiten Staffel von "Breaking Bad" in die Rolle der "Jane Margolis". 2012 steht sie für die dunkle Romantik-Komödie "Vamps – Dating mit Biss" vor der Kamera. Außerdem ergattert sie die Hauptrolle in der Comedy-Serie "Apartment 23“ (2012, ABC). Doch die Show wird im Laufe der zweiten Staffel abgesetzt. Von 2015 bis 2019 folgt die nächste Rolle in einer TV-Serie: Sie übernimmt in "Marvel’s Jessica Jones" die Hauptrolle.
In der letzten Staffel taucht Jesse Plemons alias "Todd" in "Breaking Bad" auf und wird Teil der Hauptbesetzung. Danach folgen einige Nebenrollen in verschiedenen Filmproduktionen. So ist er in "Black Mass" (2015) zu sehen, außerdem spielt er in der zweiten Staffel von "Fargo" (2015) neben Kirsten Dunst eine Hauptrolle.
Matt L. Jones spielt von 2008 bis 2013 die Rolle von "Badger" in "Breaking Bad". Danach wird es ruhiger um den US-amerikanischen Schauspieler. In verschiedenen Serien taucht er in einzelnen Episoden auf – so auch in "How I Met Your Mother" oder "CSI: NY“. Seit 2013 spielt er in der Sitcom "Mom" die Rolle des "Baxter". Bis 2021 soll die Serie noch auf CBS laufen.