Ultimatum bei "Bauer sucht Frau": Nach dieser Entscheidung flossen die Tränen

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Der begehrteste Bauer dieser Staffel musste sich zwischen seinen beiden Hofdamen endlich entscheiden, was zu unterschiedlichen Gefühlsausbrüchen führte. Noch unklar ist hingegen, wen Bio-Bauer Jürgen bevorzugt: Maggie und Kerstin kämpften mit Zeckenflüchen, Barfußtanz und Quarkkuchen.

Am Frühstückstisch musterte Michel noch einmal seine beiden Hofdamen. "Carina ist eine wahnsinnige attraktive und auch große Frau", lobte der Bauer die Blondine. An Conny gefiel ihm "ihre Ausstrahlung, ihr Lächeln - ich sage mal: einmalig." Die Frauen aber hatten genug: "Conny und ich haben eine Entscheidung verdient", forderte Carina.
Bei einem Spaziergang redete Bauer Michael dann Tacheles: "Ich habe mich für Conny entschieden." Die Auserwählte reagierte mit einer Salve herzhafter Flüche: "Leck mich am Arsch! Jetzt, ohne Scheiß, ich bin jetzt gerade fast gestorben" Er: "Ich habe schon gemerkt, dass sie mich anhimmelt. Das finde ich klasse."
Carina wurde nicht in die nächste Runde gewählt. Sie war sichtlich getroffen. "Ich reise mit gemischten Gefühlen ab", so die Mutter einer Tochter. Michael habe es in kürzester Zeit geschafft, "mein Schutzschild, meinen Panzer zu durchbohren". Dennoch zeigte sie sich als gute Verliererin: "Ich hoffe, dass die Beiden richtig glücklich werden."
Bei Iro-Bauer Thomas stand hingegen schon gemeinsame Körperpflege auf dem Programm der Hofwoche: Thomas zeigte der verdutzten Bianca, wie man auf dem Land lästige Ohrhaare loswird. Der 47-Jährige brannte sie mit einem Feuerzeug weg. "Das stinkt zwar sehr, ist aber sehr effektiv." Bianca war beeindruckt: "Der scheint mit Feuer umgehen zu können."
Danach weitete Thomas die Körperpflege auf seine Kuh aus: Einmal waschen und frisieren war angesagt, denn: "Der Kuhfotograf kommt nachher." Bianca wunderte sich zunächst, wusch und striegelte dann aber fröhlich mit: "Mein Auto mache ich nicht so gerne sauber." Als Romantiker Thomas dann noch ein Herz ins Fell der Kuh schor, strahlte Bianca.
Streitgespräch hingegen bei Bauer Christopher und seiner Jennifer. Thema: "wilde Saufparties". Die verabscheut Jennifer. Ihr Ex trank gerne mal einen zu viel. Christopher sah sich in der Klemme. "Auf dem Dorf-Schützenfest trinkt man nicht nur einen", sagte er. Ohne Alkohol habe er sich nie getraut, Frauen anzusprechen, gab er zu.
Jennifer kritisierte Christophers Flirttaktik: "So findet man im besten Fall einen One-Night-Stand." Ein sensibles Thema für den schüchternen Bauern. Er habe in der Vergangenheit sehr viel Zurückweisung erlebt, erzählt er: "Ich war ja überall in den Diskos, konnteste vergessen." Doch der Zoff endete so schnell, wie er begann - zur Freude beider.
Stichwort Zoff: Um Bauer Jürgen für sich zu gewinnen, nahmen die beiden Hofdamen Kerstin (Foto) und Maggie weiter keinerlei Rücksicht. Eigentlich sollen sie zusammen einen Drahtzaun abrollen. Maggie musste aber erst mal in den Wald verschwinden für ein Bedürfnis. Kerstins giftiger Kommentar: "'Ne Zecke soll dir in den Arsch beißen!"
Doch Maggies Retourkutsche folgte sofort: "Pass auf, was du sagst! Kennst du diese Beeren? Die sind giftig. Ich mache Dir damit heute Abend einen Tee." Bei dem Kampf um Jürgen ist den beiden Frauen scheinbar jedes Mittel recht. Der Bauer überhörte alle Lästereien und freute sich über das "gute Arbeitsergebnis".
Auf dem Hof angekommen, lockte Maggie den Bauern in ihr Schlafzimmer - für eine Überraschung. "Ich möchte gern mit Jürgen tanzen. Ich will alles geben, was ich zur Verfügung habe als Frau - um ihn zu verführen", sagte sie. Zu Musik aus dem Handy drehte sie barfuß ihre Runden. Jürgen sah leicht verzweifelt aus: "Hallo, ich kann nicht tanzen!"
Nach dem Tänzchen freute sich Jürgen dann aber doch: "Maggie hat mich ja ganz schön intensiv angebaggert und es war schon ... angenehm, wollen wir mal so sagen." Doch Kerstin legte mit selbst gebackenem Quarkkuchen und Kaffee nach. Ebenfalls sehr zur Freude des Bauern: "Kaffee und Kuchen? Das ist meine Welt."
Bei Bauer Burkhard und seiner Tanja hat es bereits gefunkt. Das war unübersehbar, als die zwei sich beim Stand-Up-Paddling im Wasser tummelten. Keiner hielt sich lange auf dem Brett. Dafür riskierte der Bauer schon mal einen Blick: "Sie hat einen sehr schönen Körper, wo man wirklich mal hingucken kann", schwärmte der Bauer über seine Hofdame.
Bauer Christian und Hofdame Christina wurden von seinen Freunden überrascht: mit einem Grillfest. "Du hast 'ne tolle Frau im Arm, Christian. Ich hoffe, du hast ein Herzblatt gewonnen", hoffte einer aus der Crew. Christina freute sich: "Die haben mich alle herzlich aufgenommen. Ich wäre in guten Händen, wenn ich wieder kommen würde."
Dass Christian darauf hofft, Christina wiederzsuehen, zeigte er er auf seine Art: mit einer Namens-Bank. Er: "Es ist total schön, einen Menschen wie dich neben mir zu haben." Sie im Off: "Damit habe ich jetzt nicht gerechnet, dass er sich so öffnet." Wie es mit den Beiden weiter geht? Christina will Christian wiedersehen - dann schaun mer mal ...
Neu in der Runde ist Bauer Rudi aus Paraguay. Der 48-Jährige lebt in einer Mennoniten-Kolonie namens Neuland. Er hatte noch keine längere Beziehung und sucht eine Frau, mit der er "was erzählen kann". Außerdem hasst Rudi Müll. "Wenn das Vieh den isst, geht es denen schlecht", so der umweltbewusste Bauer.
Rudi empfing BWL-Studentin Christina (31) aus Niedersachsen: Für ihn war es "Liebe auf den ersten Blick" - per Post. Christina wiederum gefiel an dem Bauern, dass er "sehr gerecht und sehr ehrlich ist". Als Rudi beim Abholen feststellte, dass seine Hofdame auch Plattdeutsch kann, war er aus dem Häuschen: "Das ist Teil von meiner Welt."