Luciano Pavarotti sei "einer der berühmtesten, vielleicht der besten ever" unter den Opernsängern, so Horst Lichter. Über das Zeichentalent des 2007 verstorbenen Opern-Stars hatte er dagegen eine deutlich weniger euphorische Meinung: "Ich sag mal so: Gottseidank hat er nie versucht den großen Durchbruch als Künstler zu kriegen."

Experte Detlev Kümmel sah das ganz anders: Auch ein Picasso gefalle schließlich nicht jedem. Nun ja, wer genauer hinsah würde die auf die Schnelle gefertigten Skizzen eines Elefanten und eines Mannes im Profil nicht unbedingt auf eine Stufe mit Picasso hieven. Doch eines sprach für die Collage, die Harald Fryburg zum Verkauf anbot: Es handelte sich um Unikate eines Mannes von Weltrang. Auch wenn dieser Ruhm nicht auf Elefanten-Skizzen, sondern Sangeskunst beruhte.

"Harry" war seinerzeit Bodyguard und Begleiter des italienischen Promis. Ob die Händler die tonlosen Kunstwerke zu schätzen wussten oder ob der 55-jährige Disponent aus Mechernich mit seiner Collage wieder abreiste, verrät die Bildergalerie.

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Kunst oder Gekrakel? Pavarotti-Bilder bei "Bares für Rares"!

Um Seltenes geht es - wie der Sendungstitel verrät - bei "Bares für Rares" immer. Doch rarer als am Donnerstag geht es kaum: Der ehemalige Bodyguard Pavarottis wollte vom Künstler Gemaltes veräußern.

(tsch)