Schwer verkäuflich? Diese Kuriosität suchte bei "Bares für Rares" einen neuen Besitzer

"Tut schon alles weh, wenn ich das seh!": Die Reaktion von "Bares für Rares"-Händlerin Lisa Nüdling war bezeichnend, denn dieses Objekt war tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes schmerzhaft skurril. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Horst Lichter war fassungslos und starr vor Entsetzen: "Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt! Dass sowas hier mal auftaucht, hätt' ich im Leben nicht gedacht!" Sowas hätte man bei "Bares für Rares" tatsächlich nicht vermutet ...
Der geschockte Moderator fragte den Verkäufer Dr. Kai Faßbender: "Wie erklärst du deiner Frau, was du da gekauft hast?" Der Unternehmer aus Bergheim gab zu: "Die hat's gesehen und gesagt: Entweder dat Ding oder ich."
"Das ist schon sehr, sehr skurril!" Auch der Experte Sven Deutschmanek rang um Worte. Nur ungern nahm er auf dem Zahnarztstuhl Platz: "Da sind einfach auch die Erinnerungen zu tief verankert."
Zum Original-Equipment gehörte sogar eine Flasche Amalgam. Schätzpreis für das Komplettpaket: 1.200 Euro. Allerdings war das Gerät wohl schwer verkäuflich.
Das bewiesen die schockierten Gesichter der Händler. David Suppes wollte einfach nur weg: "Ein Zahnarzt-Set!" Lisa Nüdling ging es nicht anders: "Tut schon alles weh, wenn ich das seh!" Kurios fand sie es trotzdem: "Ja Wahnsinn, das sieht man ja wirklich selten!"
Wolfgang Pauritsch (links) rang ebenfalls um Fassung: "Was man hier alles zu Gesicht bekommt ..." Julian Schmitz-Avila (Mitte) verdaute den Schock am schnellsten: "Ich find's verrückt! Ich weiß zwar nicht, was ich damit machen soll, aber ich würde jetzt mal mit 250 Euro beginnen."
Es wurden dann doch noch 350 Euro. "Viel Spaß mit dem Transport", wünschte der Verkäufer und war froh, dass er die Gerätschaften nicht wieder mit nach Hause schleppen musste.
Viel handlicher war hingegen eine goldene Brosche mit Diamanten aus den 1960er-Jahren, die für 1.060 Euro einen Käufer fand.
Ein handbemalter sakraler Grabschmuck aus der Zeit um 1700 gefiel durch Skurrilität und erzielte 60 Euro.
Ein Mate-Trinkgefäß mit zwei Trinkhalmen aus Silber und Alpaka aus den 1930er-Jahren - ehemals ein Mitbringsel aus Argentinien - brachte 100 Euro.
380 Euro gab es für ein silbernes Reise-Necessaire mit vielen kleinen Utensilien aus dem 18. Jahrhundert.
Und ein geätztes Glastablett von der französischen Firma Lalique aus den 1950er-Jahren wurde für 550 Euro gekauft - ein toller Gewinn für den Flohmarktfund für 10 Euro.