"Schön und selten": Um diese Edelsteinsammlung rissen sich die "Bares für Rares"-Händler

Bahnte sich da eine Sensation an? Horst Lichter fragte sich angesichts einer Edelsteinsammlung sofort, ob "ausreichend Geld im Haus war". Doch was war die Schatulle mit den riesigen Klunkern wohl wert? © 1&1 Mail & Media/teleschau

"Ui! Jetzt hoff ich mal, wir haben ausreichend Geld im Haus!" Horst Lichter ahnte, dass sich in der Box eine teure Angelegenheit verbarg. Angesichts der Juwelen, die vor ihm auf dem Tisch lagen, kam der "Bares für Rares"-Moderator aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Wolfgang Woop aus Urbach erkannte den Erklärungsbedarf: "Ich war Reisender bei Juwelieren über 50 Jahre. Bei Juwelieren, Goldschmieden, Uhrmachern. Da hab ich das eingekauft, als ein Juwelier seinen Laden geschlossen hat."
Das beantwortete zumindest einen Teil der Fragen des Moderators: "Und schon wird ein Schuh draus." Doch so ganz begriff er noch nicht, wie diese Sammlung in die ZDF-Show kam: "Das sind ja Riesen-Mega-Monster-Dinger!"
"Lies mal weiter", forderte ihn Schmuckexpertin Wendela Horz auf. Denn da stand die Erklärung "Modelle in Bergkristall". Die Enttäuschung war jedoch nur minimal, denn die Steine waren den echten Diamanten in Form und Größe exakt nachempfunden. Als Sammlung eine Seltenheit!
Unter anderem steckte dort der Cullinan II, der Stein der englischen Krone. Wendela Horz war begeistert: "Das ist toll!" Außerdem war das Schleifen "unglaublich viel Arbeit" und wäre heutzutage unbezahlbar. Schätzwert: 1.800 bis 2.300 Euro.
Wolfgang Pauritsch (links) jubelte: "Uhhh, das kenn ich! Ich hab so etwas schon einmal gesehen. Aber das hat derjenige nicht verkaufen wollen." Für 200 Euro wollte er die Edelstein-Sammlung haben. Viel zu wenig für diese Rarität!
Elke Velten wusste den Wert der Nachbildungen in Originalgröße wenigstens zu schätzen und zahlte 1.700 Euro: "Es ist einfach schön und selten." Und ein Highlight für jeden Schmuckladen.
Einen guten Preis von 650 Euro erzielte auch ein Weißgold-Armband mit synthetischen Rubinen aus den 1950er Jahren.
Obwohl die Händler den antiken Beistelltisch aus Eichenholz aus der Gründerzeit um 1880 für schwer verkäuflich hielten, kauften sie ihn für 140 Euro ab.
Viel gefälliger war die weiße Büste einer Dame aus Kunstmarmor von Reps & Tinte von etwa 1900. Dafür gab's 120 Euro.
Die alte Plattenkamera von Goerz aus der Zeit vor 1900 war in ziemlich schlechtem Zustand, wurde trotzdem für 350 Euro gekauft.
Und das farbenfrohe Ölgemälde von Hans Böttcher aus dem Jahr 1946 gefiel gleich mehreren Händlern, sodass der Preis bis auf 1.600 Euro anstieg.