Schmuck-Sensation bei "Bares für Rares": 175 Diamanten verschlagen Horst Lichter die Sprache

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Bei "Bares für Rares" funkelte es am Freitag, als hätte schon jemand einen Christbaum entzündet. Schuld war eine Diamantbrosche, die Horst Lichter die Sprache verschlug und eine Schmuckhändlerin nervös machte. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Dieses Objekt haute Horst Lichter um: "Wie bist du denn an so ein Wahnsinns-Stück gekommen?" Die funkelnden Diamanten beeindruckten sogar seine "Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel - und die hatte in ihrem Leben schon sehr viel Schmuck gesehen ...
Marion Haase aus Kempten hatte die Brosche von der Berliner Großtante ihres Mannes geerbt. "In Ermangelung junger Männer ist sie immer ins Adlon zum Tanztee gegangen", wo sie einen Portugiesen kennengelernt habe, den sie später heiratete. Das Schmuckstück sei ihr Hochzeitsgeschenk gewesen.
Dafür hatte Horst Lichter Verständnis: "Das ist ein mächtiges Schmuckstück, das trägt man nicht einfach mal so. Heide, ich bin begeistert!"
"Ich auch!", war Heide Rezepa-Zabel schon längst verliebt in die vielen funkelnden Steinchen. "Hier wurde nicht nur Wert gelegt auf weiße Farbe, die brilliert, sondern auch auf Feuer."
Die Expertin zählte 175 in Platin gefasste Diamanten von 6,5 bis 7 Karat. "Irre!" Mehr brachte Horst Lichter nicht mehr heraus, so gefesselt war er vom Funkeln der Art-déco-Brosche aus den 1920er-Jahren.
Das hatte natürlich seinen Preis: 7.000 bis 9.000 Euro. Davon wollte sich Frau Haase einen Wunsch erfüllen und auf den Spuren der Verwandten wandeln: "Wir wollen eine Reise machen und in Portugal alles, wo sie gewohnt haben, anschauen."
Fabian Kahl wusste sofort, dass Lisa Nüdling die Brosche haben wollte: "Also, wenn ich mit der Lupe schaue, dann sehe ich deine Hände zittern." Tatsächlich wurde die Händlerin ganz nervös und fing mit einem hohen Startgebot von 3.000 Euro an.
Die Kollegen zogen fleißig mit, doch Lisa Nüdling ließ nicht locker. Für 6.650 Euro gehörte der Schatz ihr alleine: "Das ist wirklich ein Traum!"
Traumhaft schön fanden die Händler außerdem ein silbernes Fischvorlegebesteck aus Dänemark aus dem Jahr 1906, für das sie 560 Euro lockermachten.
Die 70er-Jahre-Spielkonsole "Auto Race" gefiel ebenfalls und brachte 60 Euro ein.
Ein beschädigtes Ölgemälde mit Originalrahmen aus dem Jahr 1882, vermutlich von der Malerin Boisselier, kauften die Händler für 300 Euro.
700 Euro gab es für einen Anhänger aus den 1930er- und einen Ring aus den 1950er-Jahren.
Und eine Blancpain Herrenarmbanduhr aus Roségold von 1993, die auf 300 Exemplare limitiert war, erzielte beachtliche 3.000 Euro.