Diesen Mini-Oldtimer hätte Horst Lichter am liebsten selbst gekauft

"Das hätte ich so gerne!": Autoliebhaber Horst Lichter bekam sofort leuchtende Augen, als er diese kleine Rarität sah.

Entzückt blickte Horst Lichter auf das kleine Ding, das Detlev Kümmel bereits untersuchte: "Ach Gott, wie schön!" Doch dann fielen ihm die Auflagen als "Bares für Rares"-Moderator wieder ein und er seufzte: "Och neee!"
"Auf der Unterseite kann man wie bei allen Silberobjekten ...", wollte Detlev Kümmel gerade die Expertise beginnen. Doch Horst Lichter unterbrach aufgeregt: "Ist das Silber? Dann ist das ja was ganz Besonderes!"
Es wurde noch besser, denn der kleine Oldtimer war sogar vergoldet. Der Goldüberzug war seit den 1970er-Jahren jedoch inzwischen stellenweise abgerieben. Das wäre dem Moderator egal gewesen. Doch er hatte ein ganz anderes Problem.
Bedröppelt sagte er: "Weißt du, was das Schlimme ist? Das hätte ich so gerne!" Detlev Kümmel grinste: "Und weißt du, was noch viel schlimmer ist? Du darfst nicht!" Denn kaufen dürfen schließlich nur die Händler!
Also verabschiedete Lichter den Verkäufer Fred Maron schweren Herzens und wünschte ihm, dass das Erbstück seines Vaters möglichst mehr als den Schätzpreis von 200 bis 250 Euro bringen würde.
"Ich meine, das war mal eine Sonder-Edition in den 70er-Jahren?", erkannte Markus Wildhagen (Mitte) das Modell sofort. "Ich kann mich noch so vage daran erinnern, da habe ich als Kind davor gestanden und konnte es mir nicht kaufen, weil es zu teuer war." Ob er es sich nun leisten konnte?
Walter Lehnertz redete ihm gut zu: "Dann haste ja jetzt die Gelegenheit, deine Kindheit wieder aufzuarbeiten."
Doch Wildhagen zögerte und ging nicht über 130 Euro. Also nutzte Christian Vechtel die Gelegenheit und schnappte sich den Oldtimer für 140 Euro. Julian Schmitz-Avila (Mitte) wunderte sich: "Jetzt hast du's wieder ziehen lassen, Markus." Der seufzte: "Jaaaa ..."
Einen Käufer fand auch ein Meissen-Adlerkopf nach der Vorlage von Paul Walter aus der Zeit zwischen 1924 und 1933 für 630 Euro.
Für 180 Euro blieb eine Brosche aus Silber und einem Aventurin von Albert Kahlbrandt aus dem Jahr 1915 bei den Händlern.
Für 120 Euro sicherten sie sich außerdem ein knallrotes 70er-Jahre-Ericofon von Ericsson.
Und für 1.800 Euro gab's ein maritimes Ölgemälde von Henri-Eugène Callot aus den 1940er-Jahren.