"Hammergeile Stimmung!" - Horst Lichter bei "Bares für Rares" im Meeres-Rausch

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Das Strandgemälde eines Touri-Malers machte bei "Bares für Rares" nicht nur Horst Lichter froh. Nur der hässliche Rahmen fiel aus demselbigen.

Beim Anblick der türkisen Wellen war Horst Lichter hin und weg: "Dieses Gemälde gefällt mir außerordentlich gut. Und zwar richtig gut!" Mit diesen Emotionen war der "Bares für Rares"-Moderator nicht alleine ...
Lichter fachsimpelte weiter: "Wasser malen ist schwer. Dieses Wasser ist so sensationell gemalt! Hammer, hammergeile Stimmung!"
"Entweder Sperrmüll oder ihr probiert, es irgendwo zu verkaufen", sagte die Großmutter von Friederike Seide, als sie ihrer Enkelin das ausrangierte Bild schenkte. Nun hoffte die Warendisponentin aus Groß Himstedt auf ein bisschen Bares für den Urlaub.
Horst Lichters Welle der Begeisterung schwappte auf Albert Maier über: "Was hier auffällt, ist die mittlere Welle, wo die Sonne durchscheint. Die ist nun wirklich fantastisch gemalt. Das gefällt auch mir."
Wie vermutlich Tausenden anderen Menschen, die in den 40er-Jahren auf Capri Urlaub gemacht haben. Denn der niederländische Künstler Willem Welters malte den Sehnsuchtsort ziemlich häufig: "Der hat an die zahlungskräftigen Touristen seine Bilder verkauft."
Walter Lehnertz (Mitte) inspirierte die Welle jedenfalls: "Norwegische Fjords! Oder die Galapagos!" Fabian Kahl (links) kannte das Motiv nicht: "Das kann überall sein." In einem waren sich die beiden Händler aber einig: "Schön gemalt!"
Waldi war vom Ölgemälde sogar richtig verzückt: "Ein schönes Bild mit einem hässlichen Rahmen. Das ist schon 'ne Seltenheit, wenn ich sage, das ist schön gemalt!" Kaufen wollte er es aber nicht. Dafür ließen sich seine Kollegen in ungeahnte Höhen treiben ...
Wolfgang Pauritsch (links) und Fabian Kahl lieferten sich ein Duell um die perfekte Welle. Erst bei 470 Euro gab Kahl auf und gönnte seinem Nachbarn ein bisschen Urlaubs-Feeling im Wohnzimmer. Der Schätzpreis war damit schon längst übertroffen.
Mit 400 Euro weit unter dem Wert wurden hingegen ein Diamant-Collier und Ohrringe aus den 20er-Jahren verkauft.
Ebenfalls weniger als geschätzt erzielte eine 50er-Jahre Faema-Espressomaschine mit 300 Euro.
Dafür brachte eine Refraktionsbrille aus den 1910er/20er-Jahren die gewünschten 80 Euro ein.
Und die 1.500 Euro für eine Teekanne und einen Kessel aus Silber mit Elfenbeingriffen von etwa 1850 übertrafen sogar den Wunschpreis.