"Aber sonst war deine Kindheit schön?, wollte Horst Lichter von Lavinia Gerber aus Köln wissen. Ihr Vater sei, wie sie erzählte, ein Kuriositäten-Sammler gewesen und hatte mitunter drei schaurige Köpfe neben ausgestopften Tieren und anderen skurrilen Objekten in einer Wohnzimmervitrine ausgestellt. Nun wolle sie sich von den Dingern bei "Bares für Rares" trennen: "Der Gruselfaktor ist einfach zu hoch!", gestand sie - und stieß damit beim Moderator auf vollstes Verständnis.

Doch worum handelte es sich eigentlich genau? Abstrakte Kunstwerke? Erst die Expertise von Sven Deutschmanek sorgte für Aufklärung. Die Köpfe wurden als Mutterformen für Puppen benutzt. Nachdem die Serie fertig gepresst war, wurden die Gussformen jedoch verunstaltet und damit unbrauchbar gemacht. Da stellte Horst Lichter eine berechtigte Frage: Wer will sowas haben?

Ob ein Händler sich zum Gebot hinreißen ließ, verrät die Galerie:  © 1&1 Mail & Media/teleschau