Festfolge für Fleischfreunde: Bei "Bares für Rares" ging's um die Wurst!

Es gibt Wurst: Bei diesem Objekt lief Horst Lichter und seinem Trödel-Team direkt das Wasser im Mund zusammen.

Leckermaul Horst Lichter war von den Wurstwaren hypnotisiert, die bei "Bares für Rares" in der Mini-Metzgerei auslagen: "Die gefällt mir wahnsinnig gut." Der Speichelfluss setzte auch bei den Händlern voll ein ...
"Wenn ich so ne Wurst sehe, krieg ich echt Hunger", stieg beim Moderator das Verlangen nach Fleisch. "Die würd ich mir auch einfach so hinstellen, auch wenn ich keine Puppenstuben sammle."
Alle Augen waren nur auf die Fleischbude gerichtet. Dabei hatte Wolfgang Moseleit noch einen weiteren Kaufmannsladen dabei, denn der Kunstmaler aus Düsseldorf löste seine Sammlung auf.
Liebevoll bewertete der Experte die Objekte: "Dafür gibt es Sammler. Die Rosine ist die Metzgerei, die würde ich mit 300 bis 400 Euro bewerten." Den anderen Kaufmannsladen aus den 50er-Jahren schätzte er auf 100 Euro.
Klar, dass sich die Händler ebenfalls die Rosine herauspickten. Walter Lehnertz wurde vom Wurstladen magisch angezogen: "Die Metzgerei sieht am besten aus." Auch Fabian Kahl, Veganer und Tierfreund, war sehr interessiert: "Das ist zwar ne Metzgerei, da bin ich nicht so begeistert von, aber schon toll!"
Lehnertz sabberte ein erstes Gebot von 160 Euro in den Raum: "Da kriegste direkt Hunger. Die Metzgerei ist das Beste, was ich bis jetzt gesehen habe. Die find ich bärenstark." Dem konnte Julian Schmitz-Avila nur zustimmen, der sich ins Bieter-Duell einklinkte.
Doch es war Fabian Kahl, der das Rennen um die Wurst machte und plötzlich 500 Euro bot. Das fanden seine Kollegen kurios: "500 Euro von nem Veganer für ne Metzgerei ist jetzt eigentlich ganz lustig!" Kahl lachte: "Ich hab jetzt einen Metzgereibetrieb weniger auf dieser Welt."
Einen tierisch guten Preis erzielte auch ein Schuco-Affe von 1945 bis 1949, der mit 250 Euro den Schätzpreis mehr als verdoppelte.
Die Ohrstecker mit Diamantrosen, die etwa um 1900 in Spanien gefertigt wurden, waren nicht besonders wertvoll, erzielten dennoch 220 Euro.
Einen guten Preis von 500 Euro holte dafür eine nackte Bronzefigur von Bruno Kruse aus der griechischen Mythologie.
Und mit 1.200 Euro mehr als erwartet gab es für ein goldenes Armband aus den 1960er-Jahren.