"Zwei Wahnsinnige" - so beschrieb Händler Walter Lehnertz das Bieter-Duell seiner "Bares für Rares"-Kollegen. Die Verkäuferin war zuvor schon nicht aus dem Staunen herausgekommen. Sie hatte keine Ahnung gehabt, was ihr Objekt wirklich wert war.

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Die Schatulle mit Nadelkissen, die Bettina Höller aus Rösrath am Donnerstag mit zu "Bares für Rares" brachte, sah aus wie ein mit Liebe zum Detail gestalteter Miniatur-Tempel. Doch nicht nur das Äußere machte etwas her.

Mit einem eingebauten Geheimfach, das sich nur mit einem versteckten Federmechanismus öffnen ließ, eroberte das funktionale Schmuckstück die Herzen von Moderator Horst Lichter und dem Experten Sven Deutschmanek. Die größte Überraschung aber war, wie alt das Erbstück von der Großtante wirklich war. Zwischen 1810 und 1820, grenzte Deutschmanek ein.

Bescheidene 50 Euro erhoffte sich die Verkäuferin für das Mitbringsel. Deutschmanek widersprach. Aber nur, weil er den Schätzpreis deutlich nach oben korrigierte. Der Verkäuferin fehlten die Worte. Dabei ahnte sie noch gar nicht, dass es im Händlerraum noch deutlich besser für sie kommen sollte. Für welchen Preis die Schatulle über den Verkaufstisch ging, zeigt die Bildergalerie ... (tsch)

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Um diese Schatulle lieferten sich zwei "Bares für Rares"-Händler ein Duell

"Ich war einfach fassungslos, was da ablief": Eine Verkäuferin staunte nicht schlecht, in welche Höhen zwei Händler die Gebote für ihre antike Schatulle trieben.