Skurrile Verkaufsobjekte gibt es fast täglich bei "Bares für Rares" zu bestaunen. Was den Ekel-Faktor angeht, war die Donnerstagsfolge allerdings ein Highlight.

"Wat is dat denn?", fragte sich Horst Lichter am Donnerstag bei "Bares für Rares" laut. Sven Deutschmanek gab zu bedenken, dass die Antwort doch offensichtlich sei. Doch Lichter wollte wohl nicht glauben was er sah. Auch so mancher Zuschauer wird das Gesicht verzogen haben angesichts des Materials, aus welchem die Dose gefertigt wurde: Ein Pferdehuf diente als dekoratives Behältnis!

Für was genau das Objekt gedacht war, darüber rätselte Anja Yerli aus Aachen. Ihre Mutter, bekennende Pferdenärrin, hatte das das Stück seinerzeit vor dem Mülleimer gerettet.

Sven Deutschmanek vermutete, dass es sich um eine Schmupftabakdose handele. Sicher war er sich darin, dass das Mitbringsel 1897 in Birmimgham hergestellt worden ist und die Montur aus 925er-Sterlingsilber besteht.

"Für dich war das nie eklig?", fragte Lichter. Die 28-jährige Verkäuferin verneinte, doch schön fand sie die groteske Dose auch nicht. Im Händlerraum diskutierte man erst darüber, ob der Huf echt sei. Dann darüber, ob es dafür Interessen geben könnte ...

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Pferde-Huf bei "Bares für Rares": Skurriles Objekt mit hohem Ekelfaktor

Horst Lichter wollte nicht wahrhaben, was er sah. Bei "Bares für Rares" begegnete ihm nun das Objekt mit dem bisher wohl größten Ekel-Faktor.

(tsch)