"Es gibt nichts zu sagen": Diese Bilder machten den "Bares für Rares"-Experten sprachlos

Albert Maier ist bei "Bares für Rares" eine Autorität. Diesmal lag der Kunst-Experte und Publikumsliebling aber total daneben.

Dieter Kungl, Kirchenmalermeister aus Sande-Neustadtgödens, konnte nur bedingt weiterhelfen: "Das war ein Geschenk von meiner Schwiegermutter zu meinem 30., ich hab sonst keine Info."
Die erhoffte er sich vom Kunstexperten Albert Maier, doch der war genauso planlos: "Ich würde sagen, es sind Vorlagen, signiert mit Hanna Goldberg."
Das war dann auch schon alles, was dem Trödel-Experten einfiel: "Über diese Hanna Goldberg gibt es nichts zu sagen. Es kann natürlich sein, dass sie durch Heirat später den Namen gewechselt hat."
Herr Kungl stimmte dem Experten zu: "Ich hab auch recherchiert, aber ich hab nichts gefunden." Dem hatte Albert Maier nichts hinzuzufügen: "Ich kenn sie auch nicht." Das einzig Gute: Die 25 Aquarelle waren hübsch und stammten aus den Jahren 1904 bis 1909.
Und so kam es, dass Maier die Bilder als "schwer verkäuflich" mit einem maximalen Wert von 250 Euro einstufte: "Die Blätter sind sehr schön teilweise, aber haben keinen großen künstlerischen Wert. 500 Euro wäre einfach zu teuer für so ein Konvolut." Damit zerstörte er jede Preishoffnung.
Doch damit lag er sowas von daneben, denn die Händler liebten die Bilder! Julian Schmitz-Avila (l.) und Fabian Kahl (r.) waren von den Ornamenten und Ranken begeistert: "Da haben Sie was sehr Spezielles mitgebracht!"
Auch Walter Lehnertz entdeckte seine künstlerische Ader und bot 300 Euro: "Das brauch ich für Inspiration für meine Malerei!"
Doch Schmitz-Avila und Kahl legten noch ein paar Scheine obendrauf, während sie die Ornamente schon auf Briefpapier und an den Wänden vor sich sahen. Für sensationelle 410 Euro bekam Fabian Kahl den Zuschlag - von wegen schwer verkäuflich ...
Auch eine Kette und eine Brosche mit Skarabäen aus den 1920er-Jahren waren bei den Händlern sehr beliebt und brachten 350 Euro ein.
Für 80 Euro und damit weit über Wert wurde eine Kaffeemühle von ESM aus den 50er-Jahren gekauft.
Dafür gab es nur 180 Euro für eine Porzellangruppe von Anton Büschelberger, die etwa in der Zeit um 1930 entstanden war.
Und 120 Euro gab es für einen roten Schaukelelefanten aus den 1950er-Jahren.