"Ich bin gespannt, was jetzt für Kuriositäten kommen", sagte Horst Lichter zu Beginn der Dienstagsfolge von "Bares für Rares". Er sollte nicht enttäuscht werden. Und die Zuschauer ebenso wenig. Nach den üblichen Verdächtigen wie Schmuck und altes Spielzeug stand ein Gemälde zum Verkauf. Alles wie immer eigentlich. Doch kurios wurde es am Schluss der Verhandlungen ...

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Heiko Stoeppler, genannt "Carlo", hatte eigentlich geplant, dass Köln die Endstation für das Gemälde sein sollte, das seit Jahrzehnten wahlweise im Keller oder auf dem Schrank versteckt lag.

Dargestellt war ein englisches Dorf nahe London. Edmund John Niemann (1813-1876) war in seinem Heimatland bekannt für seine Szenen aus der ländlichen Umgebung der Metropole. Als es um die Datierung des Bildes ging, entbrannte eine Diskussion zwischen dem Experten Detlev Kümmel und dem Gast. Denn dieser entpuppte sich als Nachwuchssxperte mit geradezu detektivischem Spürsinn.

Doch der Spannungsbogen reichte noch weiter: Nicht nur hinsichtlich der Entstehungszeit des Bildes waren die beiden unterschiedlicher Meinung, sondern auch, was den Verkaufswert angeht. Nachdem Kümmels Schätzung deutlich unter den Wunschvorstellungen von Stoeppler lag, überraschte der Lichter und den Experten mit einer Idee. Am Ende ging er nicht in den Händlerraum. Denn die Reise, die in Köln enden sollte, nahm hier erst ihren Beginn ...

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"Bares für Rares"-Kandidat lehnt Händlerkarte ab - und hat eine andere Idee

Eine Händlerkarte ist das erklärte Ziel aller Kandidaten bei "Bares für Rares". Aller Kandidaten? Aber nein: Ein Lokführer in Rente hatte plötzlich eine bessere Idee, wie er sein antikes Gemälde verkaufen wollte.

(tsch)