"Bares für Rares": Diese Sau wurde für den Verkäufer zum Glücksschwein!

"Das ist aber ein tolles Schwein!": Nicht nur Horst Lichter war sofort begeistert, auch ein "Bares für Rares"-Händler fand Gefallen an diesem ungewöhnlichen Designerstück. © 1&1 Mail & Media/teleschau

"Das ist aber ein tolles Schwein!" Horst Lichter bekam direkt große Augen, als er den tierischen Gast auf dem "Bares für Rares"-Tresen stehen sah.
Sven Deutschmanek half mit seinem Expertenwissen weiter: "Das ist ein Fußhocker." Das erkannte er an den Dellen auf dem Schweinerücken. "Cool!", freute sich Horst Lichter über die Kuriosität.
Der Experte wusste noch mehr über den Hocker aus den 1960er-Jahren: "Das ist das Schwein von Dimitri Omersa." Gleichzeitig kicherte er: "Es ist schön, so ungeniert Schwein sagen zu können."
Allerdings hatte die Sau ihre besten Jahre bereits hinter sich. Auch das Schwänzchen wackelte. Deshalb hatte Verkäufer Klaus Groenewald aus Emmerich sie wohl auch äußerst günstig auf dem Flohmarkt ergattert: "Alles, was über 27,50 Euro liegt, wäre Gewinn."
"Anfangs hab ich gedacht, wäre ein schönes Mitbringsel fürs Enkelkind." Doch als er herausfand, wie viel Geld Sammler dafür ausgeben würden, entschied er, lieber die Trödel-Show zu besuchen. Jetzt war Horst Lichter neugierig: "Vermutest du da einen echten Schatz?"
Die Vermutung konnte der Experte bestätigen: "Die Sachen werden sehr hoch gehandelt." Schätzwert mindestens 300 bis 400 Euro. Was für ein Glückskauf! Lichter gratulierte zum Schnäppchen: "Hast du's billig geschossen, mein lieber Scholli!"
Thorsden Schlößner untersuchte das Lederschwein ganz genau. "Das ist der Fußhocker", wusste auch Daniel Meyer gleich Bescheid.
Ludwig Hofmaier (rechts) zeigte ebenfalls Interesse: "Sie haben uns ein schönes Designer-Schwein mitgebracht." Fabian Kahl (Mitte) fragte sich: "Hat's Ihnen Glück gebracht?" Das stellte sich erst am Ende der Verhandlungen heraus ...
Es war tatsächlich ein Glücksschwein! Denn Herr Groenewald steckte 350 Euro für sein Schnäppchen ein. Jetzt sollte es Thorsden Schlößner Glück bringen: "Da hab ich ja sozusagen Schwein gehabt!"
Außer dem Schwein fand auch ein handbemalter Auerhahn für 250 Euro einen neuen Besitzer. Die Porzellanfigur von Karl Ens war aus den 1920er-Jahren und fast unbeschädigt.
Ein dreiteiliges Kernstück aus 800er Silber von den Gebrüdern Deyhle aus dem Jahr 1890 wurde für 1.050 Euro verkauft.
Die Coloniensis-Karte von 1660 als Kopie aus der Zeit um 1900 ging für 100 Euro weg.
Und eine Goldkette aus den 1960er- oder 70er-Jahren brachte der Verkäuferin 1.200 Euro ein.