"Bares für Rares": Diese Münzen waren ein wahrer Goldschatz!

Ein bisschen mehr als 1.000 Euro? Sein Bauchgefühl trügt den Verkäufer eines Armbandes bei "Bares für Rares" ziemlich.

"Oh là là! Das hier sieht übrigens sehr gut aus" - Am Dienstagnachmittag bewies "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter bei einem Armband wieder einmal ein gutes Auge für Kostbarkeiten ...
Davon hatte Jan-Kristoffer Walter vorerst nur ansatzweise eine Ahnung: "1.000 Euro hätte ich schon gerne. Mein Bauch sagt mir zumindest, dass es ein bisschen mehr werden könnte", mutmaßte der Verkäufer.
Während das Panzerarmband aus den 1960er-Jahren stammte, waren die Goldmünzen in der Fassung - unter anderem Schweizer Franken aus Rotgold - viel älter.
Auch eine 20-Mark Reichsgoldmünze gehörte zur interessanten Sammlung, "mit dem Reichsadler auf der Rückseite und auf der Vorderseite das Konterfei Kaiser Wilhelm des II.", erklärte die Expertin.
Der Goldpreis übertraf die Erwartungen des Grundschullehrers aus Münster. "Allein bei dem Münzgold liege ich schon bei 1.630 Euro", begann Rezepa-Zabel ihre Rechnung.
Es wurde noch mehr: "Die Fassung und das Armband selbst möchte ich mit 1.060 zusammenziehen." Insgesamt kamen inklusive Schönheitsbonus 3.000 Euro zusammen! Herr Walter jubelte: "Wahnsinn! Das hätte ich im Leben nicht gedacht!"
Mit Daniel Meyer (rechts) war auch schnell ein Käufer für die Goldmünzen gefunden. 2.650 Euro blätterte er in Scheinen auf den Tisch. Der Verkäufer konnte sein Glück kaum fassen: "Wow! Ein riesen Haufen Geld!"
Außerdem wurde ein gut erhaltener Coca-Cola-Automat aus den 50er-Jahren für 700 Euro verkauft.
Nur 300 Euro gab es für ein Ölgemälde von Ludvig A. T. Restorff von 1870 mit dem Motiv eines norwegischen Fjords.
Erfreuliche 300 Euro erzielte ein Gold-Ring mit drei funkelnden Turmalinen aus den 1940er- oder 50er-Jahren.
Und 200 Euro wurden für einen rustikalen Messing-Kronleuchter aus den 1920er-Jahren zusammengekratzt, obwohl die Händler ihn eigentlich nicht haben wollten.