"Bares für Rares": Kobold-Staubsauger für Horst Lichter

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Von wegen "Es saugt und bläst der Heinzelmann …": Nein, es war ein alter Kobold-Staubsauger bei "Bares für Rares". Auch Horst Lichter war von dessen Saugkraft - natürlich - hellauf begeistert.

Außendienstmitarbeiter Wolfgang Mielack aus Wehretal brachte das voll funktionsfähige Haushaltsgerät mit und wollte mal schauen, ob nicht Horst Lichter oder einer seiner Händler Bedarf an einem Sauger hätte.
Experte Sven Deutschmanek probierte das Gerät sofort aus und war umgehend von dessen Saugkraft überzeugt: Sogar die kleinsten Krümel auf seinem Tisch verschwanden.
"Was haste denn hier für nen Prügel mitgebracht?", lockte das Sauggeräusch nun auch Horst an. "Das ist ein alter Vorwerk-Staubsauger der Sorte Kobold", erklärte Wolfgang. Das Gerät habe er aus dem Nachlass seiner Mutter.
Das alte Ding aus den 1930er-Jahren war in einwandfreiem Zustand.
"Wenn ich mir alleine den Holzgriff angucke, das sieht sensationell aus", geriet Lichter ins Schwärmen.
"Ich find den sehr schön. Da gab's ja auch wahnsinnig witzige Werbung drüber", meinte Horst sich zu erinnern - und dachte offenbar an einen Sketch von Loriot. "Ach nee, es war der Heinzelmann."
Das Fazit des Experten: "Ich bin kein Staubsauger-Fan, ich bin kein Staubsauger-Sammler, aber ich muss dir sagen: Dieser Kobold S ist in außerordentlich gutem Zustand." Der Schätzpreis war jedoch nicht sehr hoch: "50 bis 70 Euro. Dann is aber Feierabend."
Mit Ludwig Hofmaier (r.) war schnell ein zahlungswilliger Interessent gefunden: "Das is was Schönes", schwärmte er.
Auch Walter Lehnertz (l.) überlegte, ob er einen Kunden mit Saugbedarf hatte. Hatte er aber nicht. "Ich geb trotzdem nen Fuffi", startete er die Verhandlungen.
Ludwig wollte diese Rarität jedoch unbedingt abstauben: Für 95 Euro kam der Sauger mit nach Bayern. Der Schätzpreis war damit übertroffen, der Verkäufer glücklich und der Lucki auch: "Jetzt hab ich auch einen Staubsauger", schwärmte er.