"Bares für Rares": Kette mit Geheimnis lässt Horst Lichter zum Jubiläum jubeln

"Sieht man sehr selten!": Dieses Urteil von Schmuckhändlerin Susanne Steiger ließ eine Verkäuferin hoffen und Moderator Horst Lichter jubeln. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Alles begann wie an jedem Nachmittag im ZDF: Der Moderator begrüßte die Verkäuferin Ursula Arnoldi-Schmitz, die mit ihrem Sohn Roman und einem ganz besonderen Erbstück aus Berlin angereist war.
"Oh, ein schickes Halskettchen", kommentierte Horst Lichter das Schmuckstück, das Expertin Heide Rezepa-Zabel gar nicht mehr aus der Hand geben wollte. Denn die Rivière-Kette hatte neben zahlreichen Altschliffdiamanten noch weitere Features zu bieten ...
Die Kette konnte in der Mitte geteilt und in zwei Armbänder zerlegt werden. Das hatte Horst Lichter in all den Jahren "Bares für Rares" noch nicht gesehen.
Die Expertin erklärte die Besonderheiten: "Das ist nämlich ein Wechselschmuck, wenn man so will. Man kann dieses Schmuckstück als Collier tragen oder eben als zwei Armbänder." An einer Öse konnte man auch noch einen Anhänger befestigen.
"Schöne Qualität, gut gearbeitet", fasste Heide Rezepa-Zabel die 82 Diamanten mit 8,2 Karat zusammen, die in Silberfassungen auf Gold befestigt waren. Entstehungszeit: vermutlich zwischen 1870 und 1880.
Frau Arnoldi-Schmitz hoffte auf 2.000 Euro. Ein viel zu bescheidener Wunsch, denn die Expertin meinte: "Ich würde einen stattlichen Preis nennen von 3.700 bis 4.500 Euro!"
Horst Lichter war außer sich! So eine hohe Summe und das in der Jubiläumsshow! "Das wäre doch ein Träumchen, wenn das klappen würde!"
Die Chancen standen gut, denn Schmuckhändlerin Susanne Steiger riss die Kette gleich an sich: "Schön ist natürlich auch, dass man sie als Armband tragen kann. Das macht die Sache sehr interessant." Sie wollte das Schmuckstück haben: "Sieht man sehr selten. So ein Frühes hab ich noch nie gesehen."
Ihr Startgebot von 5.000 Euro übertraf direkt die Expertise und hielt ihre Händlerkollegen von weiteren Geboten ab.
Die weiteren Raritäten der Jubiläumsausgabe: Zwei kunstvolle Etuis für Zigarillos aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die aus einem Ritterhaushalt stammten, wurden für 950 Euro verkauft.
Für 700 Euro blieben eine Stabbrosche und ein Ring aus Gold und Platin mit Edelsteinen aus der Zeit zwischen 1910 und 1915 bei den Händlern.
Eine Glasvase, die wie eine ganz normale Flasche aussah, jedoch von der Designerin Nanny Still in den 1950er-Jahren entworfen wurde, holte 220 Euro.
Und ein massiver Eichenholz-Schaukelstuhl von Hubbard & Eldredge Co. mit originalen Polstern aus der Zeit um 1900 erzielte 200 Euro.