"Bares für Rares": Bei diesen Kerzenständern geriet der Experte ins Schwärmen!

Für Horst Lichter waren es bloß zwei Kerzenständer - für Colmar Schulte-Goltz dagegen ein ganz besonderer Schatz, den er so noch nie gesehen hatte. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Zwei Kerzenständer machten den "Bares für Rares"-Experten sprachlos: "Wow!" Diese Reaktion kannte Horst Lichter gar nicht von Colmar Schulte-Goltz. Die Raritäten mussten schon etwas ganz Ungewöhnliches sein ...
Der Experte konnte die Augen nicht mehr von der Silberware nehmen. In der Zwischenzeit erzählte Mario Hemmerling, wie er die zwei Prachtstücke zufällig auf dem Dachboden seiner Mutter gefunden hatte.
Noch überraschter war er über das, was der Experte nun strahlend verkündete. Der Hersteller der silbernen Kerzenständer "war Hofjuwelier der Könige von England"! Vermutlich entstand das Design "im Stil des Rokoko" um 1900.
Für Colmar Schulte-Goltz stand fest: "Das sind die schönsten Kerzenleuchter, die ich hier je hatte!" Das haute Horst Lichter um: "Ehrlich?" Der Verkäufer blieb dennoch bescheiden und wünschte sich "bisschen mehr wie den Silberwert".
Der Experte sorgte für die nächste Sensation: Satte 1.250 bis 1.400 Euro waren die Halter wert! Horst Lichter zückte die Händlerkarte: "Hätte deine Mama gewusst, was da auf dem Speicher ist, dann hättest du sie nicht gefunden!"
Wolfgang Pauritsch (links), Fabian Kahl (Mitte) und Julian Schmitz-Avila teilten die Begeisterung des Experten. Die Gebote überschlugen sich geradezu. Mit 770 Euro schien das Höchstgebot erreicht zu sein. Doch da ging noch mehr ...
Herr Hemmerling setzte sein Pokerface auf und wagte einen letzten Versuch auf mehr Bares: "Eigentlich wollte ich's nicht unter vierstellig machen."
Wie gut, dass Wolfgang Pauritsch (rechts) die Kerzenhalter unbedingt haben wollte und die gewünschten 1.000 Euro dabei hatte. Schmitz-Avila konnte zum Kauf nur gratulieren: "Die sind wirklich massiv und von einer brutalen Qualität."
Außerdem sicherten sich die Händler für 500 Euro eine Tischleuchte vom Modell "Bulb" aus den 1970er- oder 80er-Jahren von Designer Ingo Maurer.
Für ein Schmuck-Konvolut bestehend aus Ring, Ohrringen und Goldkette mit Chrysopras aus den 1930er- und 70er-Jahren gab es 680 Euro.
120 Euro erzielte ein mysteriöser Brutschrank aus Kupfer und Emaille von der Firma Lautenschläger etwa aus dem Jahr 1900.
Und den Goldwert von 1.300 Euro brachte eine Uhr aus den 1960er-Jahren von der eher unbekannten Firma Uhtra ein.