Auto-Scooter wird zum Renner bei "Bares für Rares"

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Die "Bares für Rares"-Trödel-Woche im ZDF endete mit einem Riesenspaß für Horst Lichter: Ein kleiner Auto-Scooter eroberte das Herz von Moderator und Händlern und entfachte sogar ein hitziges Rennen um den roten Flitzer.

"Sven! Dat isset! Dat isset!", flippte Horst Lichter komplett aus, als er eine Runde mit dem Auto-Scooter durchs Pulheimer Walzwerk drehen durfte. Der Flitzer sollte bei "Bares für Rares" verkauft werden und setzte ein ziemlich rasantes Händler-Rennen in Gang.
Der Moderator hatte richtig Spaß an der Probefahrt: "Somit is der Funktionstest schon gemacht." Können Kinderaugen heller leuchten?
Eigentlich unverständlich, warum Karl-Heinz Walz (links) aus Waldbrunn den Scooter loswerden wollte. "Jetzt steht's 40 Jahre im Keller", entschuldigte sich der Industriekaufmann. Viel zu schade, wo das Gefährt doch so viel Freude verbreitete.
"Das ist ein Mini-Scooter", begann Sven Deutschmanek seine Einschätzung. "Und er sieht aus wie ein VW Käfer." Der Flitzer wurde 1969 hergestellt, über eine Autobatterie angetrieben und damals von der Firma Borco-Höhns verkauft. Außerdem war der Zustand hervorragend.
Mit 200 Euro wäre Herr Walz zufrieden gewesen. Aus Sicht des Experten viel zu wenig: "Da verdoppeln wir. Ich denke, dass man dafür 400 Euro bekommen kann."
"Also, wenn das nicht weggeht, dann weiß ich auch nicht", schien Horst Lichter bereits zu ahnen, dass die Händler sich ein wildes Gefecht liefern würden.
Fabian Kahl eroberte die Kiste gleich für sich und kurvte durch den Händlerraum. "Der ist super!" Bereits das Startgebot von 350 Euro war mehr, als Herr Walz sich erhofft hatte. Und es wurde noch besser ...
Denn alle Händler wollten den Auto-Scooter haben und überboten sich gegenseitig in rasanten Zehnerschritten. "500 ist das Ding wert", rief Wolfgang Pauritsch (links) in den Raum und hoffte, der Konkurrenz damit zu enteilen.
Walter Lehnertz hatte jedoch sein Ziel ebenfalls fest im Blick und erhöhte auf 520 Euro. Das spornte die anderen nur noch mehr an.
"550 Euro", rief Lehnertz noch einmal und sicherte sich damit tatsächlich den begehrten Auto-Scooter. Ein sehr rentables Geschäft für Herrn Walz. "Viel Spaß damit!", gratulierte er "Waldi" zum guten Kauf.
Gute Geschäfte machten auch die anderen Verkäufer: Einer erhielt 460 Euro für eine antike Figur aus Bronze von Louis Kley.
Ein Verdienstorden aus Österreich aus vergoldeter Emaille brachte 250 Euro ein.
Eine große Silberdose von Anfang des 20. Jahrhunderts sahnte 1.150 Euro ab.
Und ein kurioses Nadelkissen aus Bein mit Schraubstock erzielte 280 Euro.