Um dieses alte Telefon entbrannte ein erbitterter Bieter-Wettstreit

"Oooh, ein Telefon!": Nicht nur Fabian Kahl war begeistert, auch die anderen "Bares für Rares"-Händler rissen sich förmlich um ein vermeintlich gewöhnliches, altes Telefon. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Ein altes Telefon? Horst Lichter war sich nicht ganz sicher, ob das bei "Bares für Rares" ein Verkaufsschlager werden würde. Wollten seine Händler sowas überhaupt haben?
Das sonst so beliebte Rätselraten fiel weg. Jeder wusste, was ein Telefon war. Also entschied sich der Moderator für einen kleinen Scherz, um die Zeit zu überbrücken: "Ihr habt jetzt Glasfaserleitung bekommen?"
Die Verkäuferin Iris Könen aus Köln lachte, antwortete dann aber brav: "Das Telefon ist noch von meinen Eltern aus den 60er-Jahren."
Spannendes hatte Experte Detlev Kümmel zu erzählen. "Detlev, ich würd' mal sagen ... Telefon", reichte Horst Lichter den Hörer an den Fachmann weiter. Ein paar Details hatte der immerhin parat.
Der Moderator hakte nach: "Könnte man damit heute noch telefonieren?" Kümmel antwortete begeistert: "Ja, das kann man!" Deshalb wäre das Retro-Teil sogar 150 bis 200 Euro wert.
Was Horst Lichter nicht erwartet hätte: Die Händler waren ganz heiß drauf. "Ohhh, ein Telefon!", freuten sie sich. Fabian Kahl (links) griff sofort zum Hörer, während David Suppes noch am Staunen war.
Thorsden Schlößner (links) legte direkt mit dem Schätzpreis von 200 Euro als Startgebot los. Markus Wildhagen (rechts) erhöhte. Doch auch die anderen Kollegen zeigten großes Interesse.
Elke Velten ließ die Kasse mit 700 Euro am lautesten klingeln und holte sich die Antiquität für ihre Galerie. Markus Wildhagen gratulierte: "Ein Traumteil!"
Sogar noch mehr Bares in Höhe von 2.000 Euro erzielte ein Armband aus Gold mit Citrinen aus den 1950er- oder 60er-Jahren.
Die massive Bronzefigur mit dem Titel "Kornträger" aus der Gießerei Kraas von 1907 brachte es auf 600 Euro.
Vier bunte Panton-Stühle aus den 1990-ern wurden für 1.200 Euro gekauft, obwohl sie ziemlich ramponiert waren.
Eine Kette aus Weißgold mit Diamanten aus den 1970er-Jahren wurde für 900 Euro bereitwillig abgegeben.
Und satte 4.000 Euro gab es für ein meisterliches, aber stark verdunkeltes Gemälde von Sophus Jacobsen von 1863, das dringend gereinigt werden musste.