Ist das noch paradiesisch? Wie die "Bild"-Zeitung aufgedeckt haben will, sind die Verträge der "Bachelor in Paradise"-Kandidaten alles andere als angenehm. Doch dafür winkt auch eine ordentliche Gage.

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Nach "Der Bachelor", "Adam sucht Eva" oder "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" sorgt RTL zur Zeit mit der neuen Produktion "Bachelor in Paradise" wöchentlich für Belustigung - und ein bisschen Fremdscham.

Das Konzept: An der Liebe gescheiterte Teilnehmer aus früheren "Bachelor"- und "Bachelorette"-Staffeln sind auf der thailändischen Insel Ko Samui, wo sie sich gegenseitig kennenlernen - und am besten verlieben - sollen. Reste-Kuppeln im Paradies sozusagen.

Neben den meist längst vergessenen ehemaligen Kandidaten konnte der Sender auch "Musterbachelor" Paul Janke oder Casanova Oliver Sanne vom zweiten Versuch der Liebessuche überzeugen.

Doch mit welchen Summen konnte RTL die Teilnehmer um den Finger wickeln? Die "Bild"-Zeitung will es genau wissen.

Manche Männer kriegen mehr

Für Paul Janke und Oliver Sanne lohnt sich der Thailand-Besuch demnach am meisten: Beide sahnen jeweils 50.000 Euro ab.

Dabei lag Sanne für seine Mega-Gage nur kurz in der Sonne: Er verließ die Show bereits in Woche zwei wieder, weil ihm keine Frau eine Rose gab.

Die weiblichen Teilnehmer verdienen um einiges weniger. Zwischen 2.500 und 7.500 Euro sollen die Single-Ladys bekommen. Evelyn Burdecki allerdings macht eine Ausnahme, ihre Gage liegt bei rund 12.000 Euro.

Zerstören diese Klauseln das Leben im Paradies?

Wer nun meint, er würde für diese stolzen Sümmchen gerne auch ein paar Wochen im Paradies verbringen, sollte sich nicht zu früh freuen.

Denn natürlich stellt der TV-Sender auch einige Forderungen und Verbote an die Kandidaten, die vertraglich festgehalten sind.

Schon fast selbstverständlich: Handys und Co. sind tabu. Die Teilnehmer dürfen keinen privaten Kontakt zu Dritten haben und dürfen auch das Produktionsgebiet nicht verlassen. Ist das noch paradiesisch?

Alles für die Harmonie

Um die paradiesische Flirt-Stimmung zu wahren, ist den Kandidaten zudem ein Läster-Verbot auferlegt worden. Weder über ehemalige noch aktuelle oder zukünftige Teilnehmer beim "Bachelor", der "Bachelorette" oder "Bachelor in Paradise" darf hergezogen werden.

Um das "Paradies" mit all seinen Klauseln doch noch erträglich zu machen, könnte man vielleicht zu Alkohol greifen … aber nein, auch das ist vertraglich verboten. Drogen sind natürlich völlig tabu, während Alkohol immerhin "in verantwortungsvollen Maßen" getrunken werden darf - näher definiert wurde dies aber nicht.

Wer gegen eine der Auflagen des 24-Seiten-Vertrags verstößt, dem droht offenbar eine Strafe von mindestens 5.000 Euro.

Also liebe "Bachelor in Paradies"-Kandidaten: Bloß aufpassen!  © spot on news