Brigitte Hobmeier

Brigitte Hobmeier ‐ Steckbrief

Name Brigitte Hobmeier
Beruf Schauspieler
Geburtstag
Sternzeichen Fische
Geburtsort München / Bayern
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 167 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Haarfarbe rot-blond
Augenfarbe blau
Links Brigitte Hobmeier Instagram

Brigitte Hobmeier ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Unter der Wäschemangel im Kindergarten schneidet sich Brigitte Hobmeier einst ihre roten Locken ab. Heute sind sie ihr Markenzeichen – ebenso wie ihr Talent als Schauspielerin.

Ihre Kindheit in einer erzkatholischen Kleinstadt sitzt Brigitte Hobmeier noch immer in den Knochen. Zu unangepasst war sie damals, zu kritisch gegenüber der kirchlichen Scheinheiligkeit – und auch ihre roten Haare machten ihr Leben dort nicht einfacher. Die Hänseleien der anderen Kinder führten schließlich sogar dazu, dass das Kindergartenkind Brigitte zur Schere und einem Radikalschnitt griff.

Heute ist es eine Anekdote, die die Schauspielerin selbstbewusst erzählt – längst gehört Brigitte Hobmeier zum Zirkel etablierter Schauspielerinnen. Damit hat sie alle Lügen gestraft, die sie in ihren frühen Jahren skeptisch betrachteten: "Ich war die Träumerin, die sich in einer Fantasiewelt aufgehalten hat. Oft habe ich unter der Wäschemangel meiner Mama gesessen und mir da unten in der Hitze die Welt erträumt", sagte sie im Interview mit dem "ZEITmagazin".

Genau diese Eigenschaft befähigt die Mimin heute, in Fernseh- und Kino-Produktionen wie "Räuber Kneißl" (2008) oder "Die Hebamme – Auf Leben und Tod" (2010) zu glänzen. Ihre Ursprünge hat Brigitte Hobmeier jedoch am Theater: Nach ihrem Abschluss an der Folkwang-Hochschule 1999 in Essen gastierte sie unter anderem am Schauspielhaus Düsseldorf oder am Münchner Volkstheater. Mit ihren Darbietungen begeisterte die Schauspielerin dabei nicht nur das Publikum, sondern überzeugte 2004 auch die Verantwortlichen des Bayerischen Kunstförderpreises. Es sollte nicht der letzte Preis auf ihrem Steckbrief sein: Als Elisabeth in Ödön von Horváths "Glaube Liebe Hoffnung" erhielt Brigitte Hobmeier 2007 auch den Faust-Theaterpreis. Von 2013 bis 2015 verkörperte sie bei den Salzburger Festspielen die Buhlschaft in Hugo von Hofmannsthals "Jedermann".

Nicht nur ihre Theatererfolge wurden prämiert, auch ihre Leistungen vor der Kamera wurden bei internationalen Filmfestivals ausgezeichnet. So gewann sie unter anderem 2012 den Grimme-Preis für "Die Hebamme – Auf Leben und Tod" und 2014 den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Beste Darstellerin" für den Film "Ende der Schonzeit" (2012).

Im Fernsehen war Brigitte Hobmeier schon dreimal im "Tatort" zu sehen: 2005 in "Das Lächeln der Madonna", 2008 in "Häschen in der Grube" und 2010 in "Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen".

Weitere bekannte Filme mit der Schauspielerin sind "Tannöd" (2009) und "Sommer in Orange" (2011). Seit 2018 ist Brigitte Hobmeier außerdem als Kriminalkommissarin Iris Doppelbauer in der ZDF-Krimireihe "Schwartz & Schwartz" zu sehen und seit 2019 übernimmt sie eine Rolle in der österreichischen Serie "Vorstadtweiber".

Privat fand die Schauspielerin ihr Glück in der Ehe mit einem Schriftsteller und als Mutter eines Sohnes.

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