Wiener Opernball 2019: Die schlimmsten Kleider

Beim Wiener Opernball wurde wieder dick aufgetragen - aber Spitze und Tüll alleine machen noch kein schönes Kleid, wie man an diesen Beispielen sieht. © spot on news

Ex-Model Jeannine Schiller wollte wohl auffallen. Das ist ihr mit diesem grünen Weihnachtsbaumkleid eindeutig gelungen.
Designerin Eva Poleschinski ist laut Selbstbeschreibung für "Materialmix, Individualität und Extravaganz" bekannt. Dem kann man bei diesem Outfit nur zustimmen, das gerade deswegen zuviel des Guten ist.
Opernsängerin Natalia Ushakova hat kräftig daneben gegriffen. Ihr gletscherblaues Kleid sieht aus wie für eine Polly-Pocket-Figur aus den Neunzigern geschneidert. Zusätzlich dazu übertrieb sie es auch mit dem Make-up.
Auch Elisabeth Köstinger setzte auf blasse Farben und Spitzenverzierung - leider. Eigentlich sah die Politikerin an dem Abend sehr hübsch aus.
Das Drama wiederholt sich: Blasses Blau und ein bisschen Spitze machen leider auch bei Schauspielerin Maria Köstlinger noch kein umwerfendes Outfit.
Schauspielerin Susanne Wuest wirkte wie ein Hippie, der sich verlaufen hatte. Auch sie entschied sich für blasses Blau - und überdimensionale Puffärmel, freie Schultern und eine breite Choker-Kette.
Weiße Spitze umhüllt von Tüll und ein zusammenhangslos funkelnder Glitzerüberwurf - Barbara Meier wollte mit diesem Outfit zu viel.
Johanna Mikl-Leitner mit ihrer Tochter Anna. Die Politikerin ist die Kleiderwahl auch etwas ambitioniert angegangen. Die Drappierung am Oberkörper erinnert an eine Schleife. Der Trend war zuletzt en vogue, als ihn Lady Gaga 2008 als Haarschleife trug.
Ob Alexandra Liedtke wirklich dachte, dass diese Kombination aus Pink und Orange eine gute Idee ist? Oder wollte die Schauspielerin vielleicht doch Kate Winslet "zitieren", die in einer ähnlichen Rot-Pink-Version ihre erste Oscar-Verleihung erlebte (und damit bis heute in jeder Worst-Dressed-Liste erscheint)?
DJ Ötzi verzichtet auch beim ehrwürdigen Wiener Opernball nicht auf seine weiße Mütze. Die macht auf Partys in Skigebieten vielleicht Sinn, zum Frack wirkt die Kopfbedeckung allerdings einfach falsch.
Man meckert auf hohem Niveau bei Moderatorin Silvia Schneider, aber die riesige Drapierung an ihrem Kleid wirkt wie ein deformiertes Schößchen. Und die sind auch schon wieder "over".
Das Lachen von Opernsängerin Birgit Sarata ist umwerfend - die Farbe ihres Outfits und die glitzernden Applikationen dagegen... Geschmackssache. Pluspunkte gibt es dafür, dass sie sich gegen das klassische Kleid entschieden hat.