US-Schauspielerin Melanie Griffith begleitet Richard Lugner auf den Opernball 2018. Mit der Hollywood-Legende gelingt dem Baumeister damit - wieder einmal - ein Coup. "Mörtel" klärte auch auf, warum Jane Fonda, deren Name zuvor in Medien kolportiert worden war, nie sein Gast hätte werden können.

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Melanie Griffith ist Richard Lugners Opernballgast 2018. Das hat der Wiener auf seiner traditionellen Pressekonferenz bestätigt. Die wartenden Journalisten mussten allerdings wie immer Geduld haben: Lugner verpackte die Informationen über seinen Gast häppchenweise als Ratespiel.

"Sie kommt aus Hollywood, ist Schauspielerin, war mehrmals verheiratet und hat mit drei verschiedenen Männern ein Kind", startete Lugner, der selbst fünfmal verheiratet war. "Ihre Mutter und ihre Tochter sind auch Schauspielerinnen", so Lugner weiter, "ihre Mutter hat im Hitchcock-Thriller ,Die Vögel' die Hauptrolle gespielt."

Bevor das Rätsel gelöst war, verriet Mörtel noch: "Mit 20 Jahren kam sie nicht umhin und musste nackt auftreten."

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Er kenne die 60-jährige Griffith von der Kur in Leipzig, "wo die Haut sich strafft", erklärte ein sichtlich nervöser Richard Lugner, der während der Pressekonferenz immer wieder die Filmtitel und Namen aus seinen Unterlagen herauskramen musste. "Dabei hab ich vorher alles gewusst", klagte er.

Den Gast suchte dieses Jahr "Mörtels" Tocher Jacqueline aus. Ob es mit Griffith so unkompliziert wird wie mit Goldie Hawn im vergangenen Jahr, bezweifelt er: "Es gibt Sachen, wo sie gefährlich ist", sagte er, ging aber nicht näher ins Detail, denn: "Ein Kavalier genießt und schweigt".

Eine persönliche Begleitung werde er voraussichtlich nicht mitnehmen: "Sonst gibt es in der Loge einen Damenüberschuss. Damit wird Melanie Griffith keine Freude haben, die hat lieber Männer um sich".

"Ich würde nie eine 80-Jährige einladen!"

Zuvor war spekuliert worden, Jane Fonda sei der diesjährige Gast. Mit der Schauspielerin und ehemaligen Fitness-Queen habe er jedoch nie verhandelt, erklärte Lugner. Wie es dazu gekommen sei, dass Medien bereits ihren Namen kolportiert hatten, wisse er nicht.

"Ich würde nie eine 80-jährige Frau einladen", betonte der 85-Jährige. "Nicht, weil ich was gegen 80-jährige Frauen habe", sondern weil niemandem in diesem Alter das Geschubse und Gedränge an der Treppe zumuten könne.

Er selbst sei auch gerade erst wieder gefragt worden, ob er er sich den ganzen Trubel nächstes Jahr wieder antun werde. "Ich hoffe!", sagte er bei der Pressekonferenz, "aber es hängt auch von der Gesundheit ab."

Kein Kontakt zu Opernball-Organisatorin

Wo seine Loge sich befinden wird, weiß Lugner noch nicht. Er habe mit der Opernball-Organisatorin Maria Großbauer keinen Kontakt. "Ich wollte Frau Großbauer vergangenes Jahr kennenlernen. Sie hat gesagt: 'Nein, ich will Sie nicht kennenlernen'", plauderte der Baumeister aus dem Nähkästchen.

Griffith wird am Dienstag, 6. Februar, in Wien eintreffen. Rummel am Flughafen wolle sie aber "wegen des Jetlags" nicht, gab Lugner bekannt. Für Mittwoch ist dann die traditionelle Pressekonferenz mit Autogrammstunde in der Lugner City geplant, vor dem Opernball am Donnerstagabend ein gemeinsames Abendessen.

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Wiener Opernball: Richard Lugner und seine Gäste

Melanie Griffith heißt diesmal die Auserwählte, die eine – mittlerweile feste österreichische – Tradition fortführen darf: Richard Lugner und sein alljährlicher bezahlter Opernballgast gehören wie der Stephansdom zu Wien - Wirbel und verrückte Anekdoten inklusive. Eine Auswahl seiner Gäste.